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Zwei neue Apple-Smartphones: iPhone 5S und iPhone 5C

Monatelang hat die Technikwelt auf das nächste Apple-Produkt gewartet: Am Dienstag war es dann endlich so weit und Tim Cook hat sogar gleich zwei neue Smartphones vorgestellt. Das neue Flaggschiff aus dem hause Apple ist das iPhone 5S und das bunte Plastikmodell lautet auf den Namen iPhone 5C.

Das Apple-Flaggschiff iPhone 5S:

Optisch ist das iPhone 5S vom Vorgänger nicht zu unterscheiden. Wie schon das iPhone 5 hat das Vier-Zoll-Display eine Retina-Auflösung von 1136 x 640 Pixeln auf einer Bildschirm-Diagonale von 10,2 Zentimetern. Das neue Top-Smartphone verfügt über einen A7-Prozessor, der mit 64-Bit-Technologie arbeitet und er soll doppelt so viel Rechenkraft haben wie der A6 vom iPhone 5. Auch der Grafikchip ist neu und das neue Betriebssystem, das iOS 7, läuft ruckelfrei.

Der M7-Prozessor ist ein weiterer neuer Bauteil und wertet Sensordaten vom Beschleunigungsmesser, Gyroskop sowie vom Kompass aus. Das Gerät sei somit in der Lage, selbstständig zu erkennen ob der Nutzer gerade steht, geht, läuft oder aber fährt.

Die iSight-Kamera auf der Rückseite löst nach wie vor mit acht Megapixeln auf, ist aber dank der Fünf-Elemente-Linse lichtstärker als vorher. Darüber hinaus erfasst der neue Sensor ein um 15 Prozent größeres Gebiet. Besonders bei schlechten Lichtbedingungen soll die Kamera dank des Doppel-LED-Blitz Hauttöne realistischer wirken lassen und Gelb- und Blaustiche vermeiden. Die Software der Kamera ist mit iOS 7 ebenfalls überarbeitet worden und verfügt nun über diverse Effekte wie einen Sepia- oder Schwarzweiß-Filter. Im "Burst"-Modus können 20 Bilder in zwei Sekunden geknipst werden und Videos in HD-Ready-Auflösung nimmt die Kamera des iPhone 5S mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde auf.

Die größte Neuerung ist der Fingerabdruckscanner: Er ist im Home-Button integriert und entsperrt das Gerät via Fingertipp. PIN-Eingaben sind mit der Touch ID also passé.

Am 20. September erscheint das iPhone 5S in den Farben schwarz, weiß und gold. Die 16-Gigabyte-Variante wird 699 Euro kosten, die 32GB gibt's für 799 Euro und der Preis für 64 GB liegt bei 899 Euro.

Das iPhone 5C mit Plastikgehäuse:

Die zweite Apple-Neuheit ist das iPhone 5C. Es hat eine Hülle aus Kunststoff und erscheint in fünf super-knalligen Farben: Himmelblau, grasgrün, pink, gelb und weiß. Das glatte Plastikgehäuse ist perfekt verarbeitet und wirkt überhaupt nicht billig. Ein interner Metallrahmen sorgt für Stabilität und dient gleichzeitig als Antenne. Das Smartphone wiegt 132 Gram und ist 8,97 Millimeter dünn.

Das 5C ist technisch identisch mit dem iPhone 5: Es besitzt ein Vier-Zoll-Display mit einer Retina-Auflösung von 1136 x 640 Pixeln, einen A6-Prozessor und es unterstützt das superschnelle mobile Internet LTE. Neu sind die Facetime-HD-Kamera und der größere Akku. Die kleinste Variante mit 16 Gigabyte kostet 599 Euro, also wesentlich mehr, als es viele Experten vermutet hatten.

Mit dem hohen Preis des vermeintlichen Billig-iPhones setzt Tim Cook ein Statement: Apple bleibt weiterhin eine Luxusmarke. Statt auf Millionen potenzieller Kunden in Ländern wie Indien oder China, setzt Apple auf hippe, finanzstarke Teenager. Passend zum iPhone in den grellen Farben gibt es ebenso bunte Schutzhüllen mit Löchern.

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