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YouTube macht MySpace Konkurrenz

Nun tritt YouTube in direkte Konkurrenz mit MySpace: Der Videokanal bietet jetzt jungen Musikern und Bands mit einem eigenen Kanal die Möglichkeit, die eigenen CDs zu verkaufen, Live-Auftritte zu promoten, Videos prominent zu platzieren und Merchandising zu betreiben. Das Angebot gilt vorerst nur für amerikanische Bands.

YouTube und MySpace müssen was tun. Der Riese Facebook hat den beiden Kanälen inzwischen in allen Belangen den Rang abgelaufen. Bands und Musiker richten sich schon länger lieber auf Facebook eine Fanseite ein, als weiter mit dem unübersichtlichen MySpace zu arbeiten. Die marginalen Änderungen, die MySpace an seinem Angebot vorgenommen hat, wird daran nichts ändern.

Nun geht YouTube in die Offensive. Und will zumindest im MySpace-Becken rumfischen. Mit dem Programm 'Musicians wanted', das jetzt im YouTube-Blog vorgestellt wurde, möchte der Videokanal junge Bands dazu animieren, sich einen eigenen YouTube-Bandkanal einzurichten. Einzige Voraussetzung, um bei 'Musicians wanted' mit zu machen ist, dass die Musiker noch nicht über einen Plattenvertrag verfügen. Das schon relativ bekannte YouTube-Musikduo Pomplamoose stellt das Programm gut gelaunt vor.

Die Möglichkeiten, die YouTube bietet, sind schon nicht übel. Bands können ihre eigenen Videos hochladen, ohne dass die im YouTube-Dschungel untergehen. CDs können verkauft werden, Live-Auftritte promotet und Merchandising betrieben werden. Damit könnte die Band Geld verdienen. Aber nicht nur mit den eigenen Sachen. Besonderer Clou des 'Musicians wanted'-Programm ist, dass YouTube die Musiker an den Werbeeinnahmen beteiligen möchte. Leider gilt das Angebot nur für Ami-Bands. Wann 'Musicians wanted' auf YouTube auch hierzulande startet, ist noch nicht klar.

Pomplamoose stellt 'Musicians wanted' vor

Bild: YouTube

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