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Yelp schluckt Qype

Viele Internetuser nutzen das Bewertungsportal Qype sehr gerne, doch schon bald ist die richtungsweisende Website Geschichte, denn Qype wurde vor einem Jahr an das US-Bewertungsportal Yelp für 50 Millionen Euro verkauft und die Amis schalten Qype ab Ende Oktober ab. Qype, einst gegründet von Stephan Uhrenbacher aus Deutschland, wird ab dem 30. Oktober 2013 offline gehen.

Via Twitter teilte Uhrenmacher mit, dass er es sehr bedauere, dass es Qype bald nicht mehr gebe. Er vergaß aber auch nicht, darauf hinzuweisen, dass seine Idee zuerst da war und die Amerikaner das Konzept dann mit Yelp übernommen hätten. Ihm habe es nur leider an Geld gefehlt, die Seite schon früher online zu stellen.

Wer ab November weiterhin an dem Bewertungsportal partizipieren möchte, muss sich also ein Yelp- Konto einrichten. Eigene Beiträge und Bilder können dabei mitgenommen werden. Inhalte wie Check-Ins, Listen oder Posts von virtuellen Orten können allerdings nicht in dem US-Portal übernommen werden. Damit ist einige Arbeit, die bei Qype unternommen wurde, in den Weiten des Internets verschwunden.

Allerdings könnte es sein, dass einige User ihre Qype-Beiträge nicht auf Yelp sehen möchten. Im Yelp-Kontaktformular kann dagegen Widerspruch eingelegt werden. Der Erfolg dieser Portal liegt vor allem auf dem Bewerten von Restaurants, Dienstleistungen und Plätzen.

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