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Sicherheitskopien spielen nach dem Xbox 360 Umbau

Für eifrige Gamer ist es wichtig, die Originalspiele zu schonen, damit sie nicht zerkratzen und somit irgendwann unbrauchbar werden. Wer sich Sicherheitskopien zieht und diese dann spielt, schont seine Original-DVDs und hat länger etwas davon. Es muss allerdings ein Xbox 360 Umbau vorgenommen werden.

Der Umbau einer Konsole hat sich als geflügeltes Wort eingebürgert, seit Spiele auf CDs, DVDs oder neuerdings Blue Ray-Discs erscheinen. Damit ist gemeint, dass die Konsole dahingehend getrimmt wird, dass sie in der Lage ist, nicht nur Originalspiele, sondern auch Sicherheitskopien, die auf Rohlinge gebrannt wurden, zu erkennen. Eine Konsole ab Werk kann dies nämlich nicht. Andere Worte für den Umbau sind "Konsole geflasht" oder "Modchip eingebaut".

Im Internet gibt es Tutorials, wie es möglich ist, seine Xbox 360 umzubauen. Dafür sollte man aber schon Tüftler sein und Verständnis für das Innenleben einer Konsole mitbringen. Denn das Gerät muss vollständig auseinander gebaut werden. Für den Umbau wird etwas am DVD-Laufwerk der Xbox 360 verändert. Anschließend muss eine neue Software draufgespielt werden.

Wie gesagt: Als Laie sollte man die Finger davon lassen. Im Netz finden sich genug Spezialisten in vielen Städten, die den Umbau professionell vornehmen. Dabei gibt es verschiedene Varianten. Manche bauen einen so genannten Modchip ein. Andere wiederum verändern lediglich die Firmware des Laufwerks. Der Xbox 360 Umbau kostet zwischen 40 und 100 Euro, je nachdem, welche Variante man bevorzugt.

Nach dem Umbau ist es dann möglich, Sicherheitskopien der Xbox 360 Spiele abzuspielen. Aber Vorsicht: Es ist nicht legal, sich Spiele aus der Videothek auszuleihen und zu brennen. Lediglich Sicherheitskopien der eigenen Spiele dürfen mit einer umgebauten Xbox 360 abgespielt werden. Außerdem verliert die Konsole nach dem Öffnen ihre Garantie.

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