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Windows Vista bekommt sein erstes Servicepack - XP wird dafür nicht mehr verkauft

Es gibt doppelte Hoffnung für alle Windows-Vista-Geknechteten. Das aktuellste Betriebssystem des Branchen-Riesen Microsoft ist seit 16 Monaten auf dem Markt und seither gab es sicher mehr Beschwerden als Zuspruch für die Software. Dann kündigten Bill Gates und seine Leute auch noch an, das gute alte Windows XP komplett aus dem Verkehr zu ziehen. Allein die Nachricht sorgte für große Furore.

Das schon gar nicht mehr neue Vista erfordert enorm hohe Hardware-Anforderungen, raubt dem Nutzer mit extrem langen Ladezeiten den Nerv und überschüttet ihn mit unkomfortablen Kontrollfenstern. Den Verkaufsstop für XP kündigte Microsoft für Ende Juni an, im Gegenzug soll das "Service Pack 1", das erste Upgrade für neue Betriebssystem veröffentlicht werden. Die "unfertige Baustelle" Vista soll damit endlich bedienbar werden.

Nach Expertenmeinung hat Vista mit dem "Service Pack 1" gute Chancen, doch noch die Gunst der Nutzer zu gewinnen. Viele Prozesse laufen reibungsloser ab, das System frisst nicht mehr so viel Strom. Nach dem Upgrade werden sich Vista-Nutzer nicht mehr wie Versuchskaninchen vorkommen. Gerade auf neuen PCs, die dem System standhalten können, werden die Vorteile von Vista spürbar sein. Experten halten es für besonders sicher, übersichtlich und komfortabel.

Allerdings ist das Upgrade des neuen Windows nicht die einzige Hoffung für bisherige Vista-Feinde. Ein US-Computermagazin hat eine Petition gegen den Verkaufsstopp von Windows XP gestartet. Es sollen sich schon 200.000 Menschen mit einer Unterschrift dafür stark gemacht haben. Zusätzlich kündigten bestimmte Hardware-Hersteller, so z.B. Hewlett Packard an, sich über den Verkaufsstopp hinwegzusetzen und für ihre Kundenzufriedenheit XP noch bis 2009 anzubieten.

Quelle: ksta.de
Bild: José Manuel - Viper (Flickr)

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