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Wikileaks plant Klage gegen VISA und Mastercard

Wieder einmal macht die Enthüllungs-Plattform Wikileaks von sich reden, diesmal geht es um eine geplante Klage gegen VISA und Mastercard. Beide Unternehmen haben jetzt Zahlungen an Wikileaks eingefroren, weil sie meinen, die Enthüllungen der Seite wären illegal.

Die Website von Wikileaks-Gründer Julian Assange sieht in dem Einfrieren der Zahlungen einen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht und möchte das vor Gericht bringen. Das Service-Unternehmen Datacell unterstützt die Enthüllungs-Plattform. Datacell organisiert die Spendeneinnahmen für Wikileaks.

Es geht um geheime US-Dokumente aus dem vergangenen Herbst. Das Veröffentlichen dieser Dokumente sei illegal, meinten VISA und Mastercard laut der IT-Website chip.de damals. Wikileaks hält dagegen, es gäbe weltweit nicht eine Anklage, die der Enthüllungs-Plattform illegale Praktiken vorwerfe.

Was die Macher von Wikileaks von VISA und Mastercard nun halten, das zeigen sie in einem einminütigen Video, das sie im Zusammenhang mit dem Fall produziert haben. Die Werbebotschaft der Unternehmen wird dabei aufs Korn genommen. Der unter Hausarrest stehende Julian Assange spielt in dem Clip die Hauptrolle.

Wikileaks-Clip gegen VISA und Mastercard

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