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Wikileaks für Friedensnobelpreis nominiert

Die Enthüllungsplattform Wikileaks ist für den Friedensnobelpreis 2011 vorgeschlagen worden. Der norwegische Abgeordnete Snorre Valen schlug das Projekt von Julian Assange vor. Im Oktober wird dann entschieden, ob Wikileaks in die engere Auswahl kommt.

Die von Julian Assange gegründete Website sei einer der wichtigsten Beiträge dieses Jahrhunderts zur Meinungsfreiheit und Transparenz, begründete Valen seinen Vorschlag. Eine Menge Unrecht auf der Welt sei durch Wikileaks aufgedeckt worden, berichet die Nachrichtenagentur AFP.

Der norwegische Politiker Snorre Valen schrieb in seinem Blog: 'Wikileaks hat mit seinen Publikationen Korruption, Rechtsbrüche durch Regierungen und Unternehmen und vor allem auch gesetzwidrige Überwachung, Kriegsverbrechen und Folter durch eine Reihe von Staaten enthüllt.“ Welche Verbrechen die Öffentlichkeit erreichen und welche nicht, darüber habe nicht die Politik zu entscheiden.

Wikileaks habe großen Anteil daran, die persönlichen Bereicherungen des tunesischen Ex-Präsidenten Zine el-Abidine Ben Ali aufzudecken und dessen Sturz zu forcieren. Im Oktober wird nun das Nobel-Komitee bekannt geben, ob Wikileaks in die engere Auswahl für den Friedesnobelpreis kommt.

Bild: Wikipedia, Wikileaks

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