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Whatsapp: Sechs Messenger-Alternativen

Seit Whatsapp von Facebook übernommen wurde, befürchten viele User eine stärkere Überwachung des Messengers, deswegen sind schon einige zu Alternativen zu Whatsapp umgeschwenkt. Es gibt tatsächlich einige Apps auf dem Markt, die sich mit dem bisher noch erfolgreichsten Messenger messen können. Wir stellen sechs davon vor.

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Threema

Seit der Abwanderungsflut von Whatsapp blüht Threema auf. Dieser Messenger hat sich bisher als die stärkste Konkurrenz zur App mit dem grünen Zeichen erwiesen. Threema wurde von einem Schweizer Unternehmen entwickelt und hat sich geschickt die Angst der User, dass ihre Nachrichten nicht nur beim Empfänger landen zunutzen gemacht. Hier werden die Messages nämlich beim Abschicken verschlüsselt und bei demjenigen, der sie auch lesen soll, wieder entschlüsselt. Mit dieser End-to-End-Verschlüsselung hat Threema eine Menge Erfolge feiern können.

Line

Dieser Messenger stammt aus Japan. Bisher wird er bereits von 400 Millionen Nutzern, doch die stammen zum größten Teil aus Asien. Hierzulande ist Line zwar nicht unbekannt, konnte sich aber noch nicht durchsetzen. Dabei bietet die App alles, was auch Whatsapp hat, und sogar noch mehr. Neben dem Verschicken von Nachrichten, Bildern und Videos kann über Line auch telefoniert werden. Sogar Videoanrufe sind möglich. Das Tool funktioniert auch am Rechner, Laptop oder einem netzfähigen Fernseher.

Familonet

Das Hamburger Start-Up Familonet hatte ursprünglich vor ein Familiennetzwerk zu schaffen. Mit der von der Stadt Hamburg finanzierten App können sich Familienmitglieder wie in einem Social Network Nachrichten schreiben. Dazu ortet das Tool den Aufenthaltsort der Familienmitglieder. Inzwischen wurde Familonet aber zur Whatsapp-Alternative ausgebaut. Familonet bietet sehr hohe Sicherheitsstandards und Backups. Deswegen wird die App immer beliebter.

Joyn

Mit Joy haben die Mobilfunkanbieter O2, Telekom und Vodafone versucht, sich auf dem Messengermarkt einen Platz zu erkämpfen. Bisher ist dies aber noch nicht gelungen, weil viele User Joyn noch meiden. Das liegt vielleicht an den Kosten. Denn das Verschicken von Nachrichten, Bildern oder das Telefonieren richtet sich nach dem jeweiligen Mobilfunkvertrag. Wer eine Flatrate hat, kann Joyn also bedenkenlos nutzen. Diese App wurde entwickelt, weil Whatsapp und Co für die Mobilfunkanbieter unlukrativ sind.

SIMSme und Telegram

Von der deutschen Post kommt die App SIMSme. Trotz hoher Sicherheitsstandard konnte sich aber auch dieses Tool auf dem deutschen Markt noch nicht als Whatsapp-Alternative durchsetzen. Vielleicht mag der deutsche User eher ausländische Produkte. So eins wäre dann Telegram. Diese stammt aus Russland und sendet sich selbst zerstörende Nachrichten. Das bedeutet, dass die Messages nach einiger Zeit nicht mehr einsehbar sind. Auch hier liegt eine End-to-End-Verschlüsselung vor, das ändert aber nichts daran, dass es im Februar 2015 Kritik in puncto Datenschutz von der Stiftung Warentest gab.

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