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Wegen Facebook-Posting: US-Geheimdienst verhört 13-Jährigen

Er hatte nur eine harmlose Nachricht auf Facebook geschrieben und sich nach dem Tod von Osama Bin Laden Sorgen um das Leben von US-Präsident Barack Obama gemacht, und schon geriet Vito LaPinta ins Visier des Secret Service. An seiner Schule wurde er verhört.

In Tacoma im US-Bundesstaat Washington geht der Junge zur Schule. Und die Mitarbeiter des Geheimdienstes bemühten sich auch dort hin, als sie eine Facebook-Nachricht von Vito LaPinta im Netz entdeckten. Barack Obama müsse nun vorsichtig sein, weil sich eventuell Selbstmordattentäter rächen könnten.

Diese Statusmeldung genügte dem US Secret Service, um 'einen Mann mit Anzug und Brille', wie Vito sagte, in die Schule des Jungen zu schicken und ihn dort im Büro des Schulleiters zu verhören. Sein Eintrag auf Facebook sei eine Bedrohung für den Präsidenten, sagte der Mann, der sich als Mitarbeiter des Secret Service vorstellte, dem verdutzten Jungen.

Als Vitos Mutter von dem Vorfall hörte, machte sie sich sofort auf den Weg in die Schule. 'Ich bin fast ausgerastet', sagte Timi Robertson laut dem Schweizer Nachrichtenmagazin 20Minuten. Ihr Sohn sei ohne ihr Wissen und ohne ihre Einwilligung vom Geheimdienst verhört worden. Dabei hatte Vito LaPinta sich via Facebook nur Sorgen um das Leben von Barack Obama gemacht.

Vito LaPinta und der Secret Service

 

Bild: fox.com

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