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Warum war Chatroulette wirklich offline?

Eine Woche lang war Chatroulette offline, angeblich um die Website zu verbessern, aber geändert hat sich an der Benutzeroberfläche nichts. Nun rätseln Internetexperten, warum das Zufallschatprogramm tatsächlich eine Pause einlegte. Man munkelt so einiges im www über Chatroulette.

Mit einer kurzen Abschiedsnachricht, dass Chatroulette 'morgen' wieder online sei, ging die Seite vor einer Woche offline. Die Zeit im Web-Nirvana dauerte etwas länger. Aber in dieser Zeit sollten flinke Internetexperten alles besser machen bei Chatroulette. So hieß es noch im März.

Das Chatprogramm, das vor allem dadurch auffiel, dass hauptsächlich eregierte Penisse oder Werbung für Camsex-Hotlines zu sehen war, sollte per modernster Bilderkennungssoftware die Lustmolche und andere unerwünschte Belästigungen direkt aussortieren. Napster-Begründer Shawn Fanning sollte laut dem Blog basicthinking beratend zur Seite stehen.

Die neue Chatroulette-Version unterscheide sich aber in nichts von der alten. Sie sei eher noch schlimmer: Immer noch sei der Next-Button kaum zu finden. Und Stan Schroeder von mashable berichtet, dass er ganze vier Minuten brauchte, um jemanden zu sehen, der die Hose nicht offen hatte.

Da Chatroulette anscheinend also nicht mal ansatzweise überarbeitet wurde, spekulieren nun Web-Experten darüber, was tatsächlich in der Woche passierte, als der Chat offline war. Es wird vermutet, dass gravierende Sicherheitslücken geschlossen werden mussten, durch die man an private Daten der Nutzer kommen konnte. Dass Chatroulette komplett überarbeitet und verbessert wurde, glaubt jedenfalls niemand mehr.

Bild: YouTube

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