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Vodafone und O2 starten Verkauf von iPhones

Das Monopol der Deutschen Telekom in bezug auf den Verkauf der beliebten iPhones von Apple ist beendet, denn Vodafone und O2 werden in den nächsten Wochen damit beginnen, das weltweit erfolgreiche Smartphone anzubieten. Es wird aber erwartet, dass weiterhin die Deutsche Telekom die meisten iPhones verkauft.

Schon vor einigen Wochen kündigte Apple an, den bestehenden Exklusivvertrag mit der Deutschen Telekom zum nächstmöglichen Zeitraum zu kündigen. Vodafone und O2 hatten sich als iPhone-Anbieter beworben. Und jetzt wohl den Zuschlag erhalten. In den nächsten Tagen will zumindest Vodafone bekannt geben, wann die ersten Geräte lieferbar sind.

Genau wie bei der Telekom bietet Vodafone das Smartphone nur in Verbindung mit einem Zeitvertrag an. Die SIM-Karte ist auf den Anbieter gelockt, das heißt, SIM-Karten anderer Anbieter nimmt das iPhone nicht an. Einfach ein iPhone kaufen und los telefonieren, das geht zumindest bei Vodafone nicht. Das berichtet jetzt die Online-Ausgabe der WELT.

Anders sieht es bei O2 aus. Der Anbieter wird auch in den nächsten Wochen in das iPhone-Geschäft einsteigen, allerdings möchte O2 die Smartphones ohne SIM-Lock verkaufen. Das heißt, andere SIM-Karten können benutzt werden. Ein ziemlich kundenfreundlicher Ansatz, der mit Sicherheit zu gutem Absatz führt.

Damit selbiger bei der Deutschen Telekom nicht einbricht, möchte man dort auf die neuen Verhältnisse mit Preissenkungen reagieren. Ab dem 1. November soll etwa die Nutzung des Internets bei höherpreisigen Tarifen kostenfrei sein. Eine vergleichbare Situation in England, wo O2 seine Monopolstellung verlor, zeigt aber, dass die Telekom wohl auch in Zukunft die meisten iPhones verkaufen wird, auch wenn Apple nun Verträge mit Vodafone und O2 hat.

Bild: Website Vodafone, Website Apple, Website O2

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