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Vier User verklagen LinkedIn

LinkedIn ist das größte Karriere-Netzwerk der Welt: Der Erfolg kam auch deswegen zustande, weil über die User Einladungs-Mails an Freunde und Bekannte verschickt wurden, die Nutzer der Plattform mussten aber ihr Einverständnis dafür geben - genau das soll LinkedIn jetzt umgangen haben.

Vier Amerikaner klagen die Plattform jetzt an. Ihr Vorwurf: LinkedIn soll sich in deren Accounts gehackt haben und unter deren Namen Einladungs-Mails an die persönlichen E-Mail-Adressen von Freunden und Bekannten verschickt haben. Der IT-Nachrichtendienst "Heise Online" vermeldet dies jetzt. Laut der Kläger hätten sie keine Möglichkeit angeboten bekommen, dies zu verhindern.

Der Vorwurf an LinkedIn ist schwer. Angeblich soll die Plattform alle persönlichen E-Mail-Kontakte der User gespeichert und dann für das Verschicken der Mails genutzt haben. Auch ehemalige Ehepartner und Kunden der User wurden angemailt. Und wer nicht direkt auf die E-Mail reagiert hat, bekam dann noch zwei weitere Male elektronische Post von LinkedIn.

Die Plattform selbst hat eine völlig andere Meinung. Die Vorwürfe der Kläger seien gegenstandslos und LinkedIn werde entschieden dagegen vorgehen, meint eine Pressesprecherin des Unternehmens. Außerdem heißt es: "Unsere Nutzer stehen für LinkedIn an erster Stelle, was auch bedeutet, dass wir in Bezug auf unseren Umgang mit dem Schutz und der Nutzung der Benutzerdaten unseren Mitgliedern eine hohe Transparenz bieten."

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