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Vater und Sohn schießen Wetterballon ins All und filmen es mit iPhone

Eine unfassbar schöne und eine eigentlich einfach nur unglaubliche Geschichte begeistert gerade das Internet – bei New York haben ein Vater mit seinem Sohn einen selbst gebauten Wetterballon ins All geschossen und das ganze mit einem eingebauten iPhone gefilmt. Heraus gekommen ist dabei ein wahrlich sehenswerter Film, der auch zur unbedingten Nachahmung anregen soll.

Die Rede ist von Luke Geissbuhler und seinem neun Jahre alten Sohn Max, gemeinsam bilden sie das 'Brookly Space Program 2010'. Zu Beginn des Film geben sie an, insgesamt acht Monate an der Realisierung des Projektes gearbeitet zu haben – das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Vor allem die Zahlen des Experiments sind beeindruckend: der Ballon stieg mit einer ständigen Geschwindigkeit von 7,62 Meter pro Sekunde, am Ende wurde eine Höhe von gut 30 Kilometern erreicht.

Das reichte genau aus, um Aufnahmen außerhalb der Atmosphäre zu machen, für ein paar Momente schwebt die Kamera samt Wetterballon in totaler Schwerelosigkeit. Das war das erklärte Ziel von Vater und Sohn, mit der HD-Kamera wollten sie es schaffen, die Schwärze des Universums zu filmen, das nur von Außerhalb der Atmosphäre zu sehen ist. Auch die Kugelform der Erde ist deutlich zu erkennen.

Und dann geht es ganz schnell, durch den Verlust der Atmosphäre zerplatzt der Wetterballon, es öffnet sich der Fallschirm und die kleine Kapsel mit der Kamera rast zur Erde zurück. Besonders bemerkenswert ist, dass der Fundort lediglich 40 Kilometer entfernt in einem Baum zur Landung kommt. Ein bemerkenswertes Projekt von Vater und Sohn – doch die Bilder des Films sprechen eigentlich für sich...

Das faszinierende Video in Bild und Ton

Quelle: Mashable.com
Bild: YouTube

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