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Unverhoffter Erfolg: Student programmiert Instant-Suche für YouTube

Nur so aus Spaß wettete der Informatikstudent Feross Aboukhadijeh, dass er eine vergleichbare Schnellsuchfunktion, wie sie Google jetzt anbietet, innerhalb einer Stunde auch für YouTube programmieren könnte. Die Wette verlor er, eine verheißungsvolle berufliche Zukunft hat er aber wohl damit gewonnen.

Das kann ich auch, dachte sich Feross Aboukhadijeh, als er davon las, dass die Suchmaschine Google nun innerhalb von Sekundenbruchteile Suchvorschläge ausspuckt. Seinen Kommilitonen an der Stanford-Universität bieten Infomatikstudent Feross Aboukhadijeh die Wette an, dass er eine vergleichbare Echtzeit-Suche innerhalb einer Stunde für YouTube programmieren könnte. Er schaffte es allerdings erst in drei Stunden – Wette verloren. Bevor er ins Bett ging, schickte er sein Werk 'YouTube Instant' aber noch seinen 700 Facebook-Kontakten.

Als er dann am nächsten Morgen aufwachte, war seine Welt nicht mehr so, wie am Abend zuvor. Die YouTube-Instant-Suche verbreitete sich laut dem Magazin 'Stern' wohl rasend schnell durchs Netz. Seiten wie mashable.com und venturebeat schrieben über das neue Interface. Feross Aboukhadijeh hatte Interviewanfragen von der Washington Post und von den New York Times in seinem Maileingang. Und das allerbeste: YouTube-Gründer Chad Hurley bot ihm einen Job an.

Mehr als 430.000 Mal wurde YouTube Instant in zwei Tagen aufgerufen, berichtet Feross Aboukhadijeh in seinem Blog. 'Ich kann nicht glauben, wie viel Aufmerksamkeit meine kleine Technikdemonstration hervorgerufen hat. Ich fühle mich stolz und beschämt zugleich', sagte der Informatikstudent. Inzwischen soll Feross Aboukhadijeh schon in der YouTube-Zentrale mit Chad Hurley über YouTube Instant gesprochen haben.

YouTube Instant

Bild: YouTube Instant, Blog Feross Aboukhadijeh

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