Twitter-Spendenaktion: Microsoft sagt Sorry

Mit einer groß angelegte Spendenaktion wollte Microsofts Bing bis zu 100.000 Dollar für die Erdbebenopfer in Japan sammeln, für jeden Retweet seines Tweets auf Twitter spendete das Unternehmen einen Dollar. Doch die User sahen darin weniger eine Hilfeleistung, sondern mehr eine geschmacklose Werbeaktion.

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Einen Dollar spendete Bing für jeden Retweet einer Kurznachricht auf Twitter mit folgendem Inhalt: 'Wie Sie Japan unterstützen können. Für jeden Retweet wird Bing einen Dollar an die Erdbebenopfer Japans abgeben, bis zu 100.000 Dollar.' Bei vielen Usern kam das ganze aber nicht so gut an, meldet das ORF.

Der Tweet war verlinkt auf eine Seite des Unternehmens Microsoft. Dort ist zu lesen, wie das Unternehmen die Erdbebenopfer unterstützt. Vielen stieß die Spendenaktion übel auf, weil sie wie eine geschmacklose Werbeaktion für Microsoft aussah. Sieben Stunden nach dem Start der Aktion entschuldigte sich Bing.

Man habe nie im Sinn gehabt, auf dem Rücken der Opfer Werbung zu betreiben. Ziel sei gewesen, die Menschen darauf hinzuweisen, wie sie den Opfern in Japan helfen könnten, heißt es in der offiziellen Entschuldigung. Die Aktion war trotz aller Kritik erfolgreich. Bing und Microsoft haben inzwischen die 100.000 Dollar aus der Twitter-Spendenaktion an die Erdbebenopfer in Japan gespendet.

Bild: Twitter, Microsoft

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