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TinEye – die Suchmaschine für Bilder

TinEye nennt sich eine neue Suchmaschine, mit deren Hilfe man zurückverfolgen kann, auf welchen Websites ein Bild bisher benutzt wurde. Der Clou ist dabei allerdings, dass man bei TinEye im Gegensatz zu Googles Bildersuche nicht mit Hilfe von Text sucht, sondern direkt mit Bildern.

Die Funktionsweise von TinEye ist simpel. Wer über TinEye zurückverfolgen möchte, woher ein Bild stammt und wo im Web es noch benutzt wurde, lädt zunächst das betreffende Bild hoch oder kopiert die URL eines beliebigen Bildes auf einer Website in das Suchfenster von TinEye. Im folgenden durchsucht TinEye das Internet nicht nur nach Bildern, die genau gleich aussehen. Der Suchalgorithmus hinter TinEye findet auch veränderte Versionen des Bildes, das man hochgeladen hat – ganz egal, ob das Bild zugeschnitten, verkleinert oder Vergrößert wurde. Sogar Fotos, die mit Hilfe von Photoshop verändert wurden, werden von TinEye gefunden.

TinEye lässt sich mittels Browser-Plugin auch in Firefox, Google Chrome, Internet Explorer und Safari integrieren. Damit kann man in TinEye einzelne Bilder direkt per Klick auf die rechte Maustaste suchen lassen. Noch sind die Suchergebnisse von TinEye allerdings nicht für alle Bilder zufrieden stellend. Knapp 1,8 Millionen Bilder sind bisher von der Suchmaschine referenziert worden. Mit der Zeit sollten die Suchergebnisse von TinEye sich aber stetig verbessern. Interessant dürfte TinEye vor allem für Fotografen sein, die mit Hilfe der Suchmaschine sehen können, wo ihre Bilder zur Verwendung kommen. Und so eventuell entgangene Honorare einfordern können.

Die Technologie hinter TinEye wurde von der Software-Schmiede Idée Inc. mit Sitz im kanadischen Toronto entwickelt. Die Technik hinter TinEye nennt sich PixMatch und ist ebenfalls eine Entwicklung von Idée.

Bild: ideeinc.com

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