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Teure Spams: 230 Millionen Dollar an MySpace

Da soll man mal nicht meinen, dass man jeden mit Spam zumüllen kann und ohne Probleme davon kommt. Ne, ne, das kann teure Ausmaße nehmen, wie nun die prominentesten Spammer Sanford Wallace und Walter Rines feststellen mussten.

Das Unternehmen von Wallace, auch Spamford oder Spam King genannt, wurde gestern von einem US-Bundesgericht zu einer Entschädigungszahlung in Höhe von 230 Millionen Dollar (149 Millionen Euro) verdonnert. Die Glücklichen hierbei sind MySpace, wobei es schwierig werden könnte, dass das Netzwerk tatsächlich die Entschädigung erhält.

Doch auch wenn das Geld nicht eintrudeln sollte, so hofft das Netzwerk, dass das Urteil jeden Spammer abschreckt. Der Sicherheitschef von MySpace erklärt hierzu: "MySpace hat null Toleranz gegenüber denjenigen, die versuchen, auf unserer Seite illegal zu handeln." MySpace werde weiterhin für die Bestrafung derjenigen sorgen, die "gegen das Gesetz verstoßen und unseren Mitglieder zu schaden versuchen".

Quelle: Focus-Online
Bild: Christophe Stoll (Flickr)

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