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Spektakuläres Reporter-Hologramm in CNN-Studio

In der historischen Wahlnacht der USA hat der Nachrichtensender CNN mit einem Reporter-Hologramm gezeigt, was medientechnologisch neben Videokonferenzen künftig alles möglich sein wird. Die holographisch ins zentrale Wahlstudio in New York projizierte Korrespondentin Jessica Yellin stand in Wirklichkeit in einem Zelt in Chicago und berichtete über die Stimmung in Obamas Heimatstadt.

Etliche Kameraspezialisten und Ingenieure haben nach drei Wochen Vorbereitung mit 35 TV-Kameras und speziellen Beamern ein dreidimensional wirkendes Hologramm der CNN-Reporterin Yellin erzeugt, die sich wie Prinzessin Leia aus den Star-Wars-Filmen fühlte.

Ob künftig auch Tom Buhrow oder Claus Kleber als Reporter-Hologramme in die deutschen TV-Studios gebeamt werden, ist fraglich. "Bis so eine Technik im deutschen Fernsehen regelmäßig eingesetzt werden könnte, dauert es noch 15 Jahre", sagt Gerald Breunig, zuständig für Neue Technologien beim Bayerischen Rundfunk.

Für den größten Nachrichtensender der Welt CNN bleibt es vorerst auch nur ein einmaliges Erlebnis. Der Moderator Wolf Blitzer war selbst erstaunt: "Ich weiß, dass Du mindestens 1000 Meilen weg bist, aber es sieht so aus, als wärst Du genau hier." Blitzer unterhielt sich problemlos mehrere Minuten mit der Reporterin, die tatsächlich im CNN Fernsehstudio zu stehen schien und verabschiedete sich mit den Worten: "Vielen Dank, Jessica. Du warst ein wunderbares Hologramm."

Quelle: netzeitung.de, tagesspiegel.de
Bild: YouTube

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