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Soziale Netzwerke drängen in den Musikmarkt

Trotz all der Klagen der Musikindustrie, scheint das Thema Musik nach wie vor ein Thema zu sein: Zumindest für die ganzen sozialen Netzwerke und IT-Unternehmen, wie zum Beispiel Google, die jetzt einen Musik-Service in die Suchmaschine integrieren wollen. Dabei sollen Nutzer die Möglichkeit haben, neben den Songs auch direkt auf Fotos, Videos, das Artwork von Alben, sowie auf die Texte gesuchter Musiker und Bands zurückgreifen zu können. Google arbeitet dabei mit den Musik-Providern iLike und LaLa zusammen, die auch zahlreiche Pressevertreter zu einer Bekanntgabe der Zusammenarbeit am 28. Oktober nach Hollywood eingeladen haben.

Das Unternehmen LaLa arbeitet demnächst auch mit Facebook zusammen, die ihrerseits auch Songs über das Soziale Netzwerk verkaufen wollen. Dabei soll man nicht nur Musik für sich selbst kaufen, sondern auch Musik an Freunde weiterverschenken können. Dabei kann man sich entscheiden ob man zehn Cent ausgibt, um einen Song einfach nur auf der eigenen oder auf einer fremden Pinnwand als Streaming-Angebot zu posten oder ungefähr einen Dollar um den Song auch auf der Festplatte speichern zu können.

Auch MySpace will seinen Vorstoß in den Musikmarkt weiter vorantreiben. Gerade im Bereich der Musikvideos will MySpace aufholen, um das größte Angebot an Musikvideos im Internet zu haben. Das Netzwerk steht bereits in engem Kontakt mit Plattenfirmen, von denen sie weitere Musikvideos für ihren Service lizenzieren wollen. Dafür soll auch eine extra Suchfunktion integriert werden. Des Weiteren soll es für Musiker erweiterte Funktionen geben, mithilfe derer sie analysieren können, wer ihre Musik hört oder vielleicht auch kauft, um mit potentiellen und aktuellen Fans und Kunden besser interagieren zu können.

Bild: Robert S. Donovan (Flickr), Nick Starr (Flickr)

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