Excite

South Park veräppelt Apple

Hohn und Spott prasselt derzeit auf Apple nieder, denn die Zeichentrickserie South Park nimmt die Tatsache, dass der Apfel-Konzern seine Kunde per iPhone und iPad jederzeit orten kann, ordentlich aufs Korn. Juristische Schritte werden wohl gegen die Macher der Serie folgen.

In der aktuellen Folge von South Park wird Apple-Chef Steve Jobs dargestellt, wie ein Ortungsfanatiker. Sogar die Polizei sei unter ihm. Apple wolle seine User jederzeit orten können, so heißt es in der so politisch unkorrekten TV-Serie. Aber auch Apple-Fans bekommen ihr Fett weg.

Wer kein Gerät von Apple besitzt, wird gnadenlos gemobbt, so geht es derzeit in South Park ab. Wer ein Tablet eines anderes Herstellers benutzt, der ist automatisch 'uncool'. Dazu nehmen sich die Macher der Serie auch die leichtgläubigen User vor, die seitenlange Geschäftsbedingungen einfach mit Ok wegklicken.

South Park-Charakter Kyle bekommt es mit Apple zu tun, weil er die AGB von iTunes einfach akzeptiert, ohne sie zu lesen. Er hat ohne sein Wissen zugestimmt, dass er von Apple entführt und für Experimente von Steve Jobs benutzt werden darf. Wenn Kyle sich beschwert, bekommt er jedes Mal den Hinweis: 'Du hast schließlich zugestimmt'. Spott für Apple schüttet South Park derzeit kübelweise aus und übt gleichzeitig Gesellschaftskritik. Und da man bei Apple sehr schlecht Späße versteht, die auf die Kosten der Firma oder deren Hauptpersonen gehen, dürfte es ein juristisches Nachspiel geben.

Bild: Website South Park1, 2

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2016