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Software soll pädophile User im Chat erkennen

So lange es das Internet in seiner jetzigen Form gibt, und so lange Millionen von Kindern und Jugendlichen in Chats unterwegs sind, besteht auch die Gefahr, dass Pädophile sich die Anonymität des Netzes zu Nutze machen. Um diese Gefahren möglichst einzuschränken, entwickelten britische Wissenschaftler nun eine Software, die potentielle Kinderschänder in Chats und Sozialen Netzwerken aufspüren soll.

Dabei hat es das findige Programm besonders auf den Schreibstil und die bekannten Schreibweisen von Pädophilen abgesehen. Die Software arbeitet als Texterkennung, analysiert Geschriebenes und versucht dahinter Strukturen zu erkennen. Erst Tests sollen bereits die Wirksamkeit der Software bestätigt haben.

Ist das Programm einmal flächendeckend im Einsatz, soll bei Auffälligkeiten Alarm geschlagen haben. Schon lange wissen Polizei und Ermittler, dass sich potentielle Kinderschänder im Internet nach bekannten Maschen die Identitäten von Jungendlichen zulegen, um sich dann abseits des Internets zu verabreden.

In Zusammenarbeit mit der britischen Polizei wurde die Software an der Universität von Lancester in einem groß angelegten Projekt entwickelt. Die Programmierer geben an, die Software habe in einem umfangreichen Test ganze 47 von 50 falschen Identitäten aufgedeckt – sollte die Erkennungs-Software auch im Chatalltag funktionieren, wäre das ein großer Erfolg im Kampf gegen pädophile Straftäter.

Quelle: Bild.de
Bild: Flickr Sudhamshu Hebbar und Oleg 1975

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