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Die Social Network-Polizei

Schon lange wiesen die Betreiber der Internetseite Socialnetworksecurity auf Sicherheitslücken in sozialen Netzwerken hin, fanden aber kein Gehör bei den Verantwortlichen von Facebook und anderen Websites. Also machten sie die Sicherheitslücken öffentlich.

Niemand wollte es bei Seiten wie Facebook oder XING hören, dass ihre sozialen Netzwerke massive Sicherheitslücken vorweisen. Also riefen die Macher von Socialnetworksecurity die gleichnamige Internetseite ins Leben und wiesen direkt auf die Fehler hin. Mit diesmal erstaunlichem Erfolg.

Ob es Friendscout24, Lokalisten, wer-kennt-wen oder XING ist, auf all diesen Social Networks oder Dating-Seiten war es möglich, durch kleine Sicherheitslöcher zu schlüpfen. Und weil die User dort ihre privaten Daten hinterlegen, waren diese Informationen massiv gefährdet. Bis Socialnetworksecurity im Netz darauf hinwies.

Die Macher von Facebook und Co. waren zwar nicht begeistert, im Internet von ihren Problem lesen zu müssen, ignorierten aber fortan die Ergebnisse der Untersuchungen von Socialnetworksecurity nicht mehr. So war Facebook zum Beispiel stark gefährdet, einer Phishing-Attacke zum Opfer zu fallen. Die Betreiber von Socialnetworksecurity sind aber nun zufrieden, denn alle sozialen Netzwerke haben die beanstandeten Lücken gestopft.

Bild: socialnetworksecurity.org

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