SMART-Tools für die Festplatten-Diagnose können einen Crash verhindern

SMART-Tools können bei regelmäßiger Anwendung den Verlust von Daten vermeiden. Auch wenn Festplatten immer billiger werden – das Wertvolle an sich ist nicht der Speicher, sondern das, was er enthält. Familienfotos, wichtige Dokumente, die mühsam zusammengetragene Musiksammlung und die persönlichen Lieblingsfilme. Daher rüsten alle Hersteller von Festplatten ihre Geräte mit einer Überwachungsfunktion aus, auf die das Betriebssystem leider nur eingeschränkten Zugriff hat.

Selbst das aktuelle Windows 7 ist nicht in der Lage, SMART-Werte übersichtlich und vollständig aufzubereiten. Wer eine Festplatten-Diagnose durchführen möchte, um sich über den Gesundheitszustand seines internen Speichers zu informieren, der muss auf spezielle Software zurückgreifen, die die betreffenden Daten sichtbar macht. Schon seit geraumer Zeit gibt es Zusatztools, die in der Lage sind, SMART-Daten auszulesen und somit interpretierbar zu machen.

Für den privaten Gebrauch reichen kostenlose SMART-Tools völlig aus. Sie sind in der Lage, wichtige Informationen wie die Anzahl der Lese- und Schreibfehlerraten, die Temperaturwerte, die Anlaufzeit und die bisherige Betriebsdauer anzuzeigen. In welchem Fall kritische Werte überschritten werden, hängt auch vom jeweiligen Hersteller der Festplatte ab, da diese die Grenzwerte für den Betrieb ihrer Produkte festlegen. Weisen die Daten eines SMART-Tools auf einen möglicherweise bevorstehenden Festplatten-Crash hin, sollte man möglichst schnell handeln.

Natürlich muss man sich nicht sofort eine neue Festplatte zulegen, wenn ein oder mehrere Grenzwerte leicht überschritten werden. Häufen sich jedoch die Warnungen, dann sollte man sich möglichst bald um die Sicherung der persönlichen Daten kümmern. Ein Back-up ist in diesem Fall Pflicht! Wer den merkwürdigen Geräuschen, die neuerdings von der eigenen Festplatte abgegeben werden, nicht recht traut, der sollte sich möglichst bald ein SMART-Tool als Freeware downloaden, um auf einen möglichen Datenverlust vorbereitet zu sein.

Quelle: chip.de
Bild: crystalmark.info

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