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Sichere Alternative zu Whatsapp: Threema

  • Webseite Threema

Facebook kauft WhatsApp und nun kommt Threema, eine von einem Informatiker aus der Schweiz entwickelte Alternative zum Messenger Whatsapp. WhatsApp nutzen drei von vier Handybesitzern in Deutschland, aber hier gilt ganz deutlich, dass sich Massen eben doch mal irren. Nach dem Verkauf von WhatsApp an Facebook suchen viele nach einer Alternative zu dem SMS-Dienst.

Es gab schon den ein oder anderen nachteil von WhatsApp: So ist die App zwar zunächst kostenlos, wird dann aber nach einiger Zeit kostenpflichtig. In bester Dealer-Manier also und mit ähnlichen Folgen: Denn die Kosten steigen immer weiter, ohne dass man es merkt, weil die App sämtliche Daten speichert und auf Server in Amerika zieht. Hier zahlt man also mit seinen Daten und denen aller Freunde.

Dass es in Amerika mit der Idee von Privatsphäre nicht weit her ist, weiß man mittlerweile. Trotzdem haben lange die meisten keine Alternative gesucht, denn die App ist ja schön praktisch und im Vergleich zu SMS sehr günstig. Ausserdem hatte der WhatssApp-Chef stets versprochen, kein Interesse daran zu haben, die Daten der User zu sammeln. Mit der Übernahme von Facebook hat sich das nun aber erledigt.

Technikversiertere Leute haben die WhatsApp eh schon gemieden, mussten aber zugeben, dass es keine wirklich guten Alternativen gab. Natürlich ist auch Googles Hangouts nicht vor Datenklau aus Amerika oder anderen Ländern geschützt. DIE Alternative zu WhatsAppkommt jetzt aus der Schweiz: Threema hat die gleichen Funktionen wie WhatsApp – Chatten, Links und Bilder verschicken oder Gruppenchats führen, aber im Unterschied zu WhatsApp nutzt Threema eine Verschlüsselung, die sogar verhindert, dass die Macher selbst die Daten lesen können. Threema kostet einmalig 1,60€ - das ist alles.

Sofern die NSA oder andere Behörden nicht direkt auf das Handy des Nutzers zu greifen (zum Beispiel über Hintertüren in der Software des Betriebssystem vom iPhone), ist die Verschlüsselung sicher. Die verwendete Technik über einen privaten und einen öffentlichen Schlüssel ist schon für E-Mails üblich und etabliert.

Knacken könnte ein Außenstehender diese Nachrichten nur mit einem Computer, der noch nicht erfunden ist. Bis sogenannte Quantencomputer auf den Markt kommen ist die Verschlüsselung also sicher.

Wer nun befürchtet, selbst Technikkenntnisse zu brauchen, um Threema zu bedienen, kann beruhigt sein: Die Benutzung ist so einfach wie die alter Computermessenger: Jeder Nutzer hat eine Nummer beziehungsweise einen Code oder Namen. Mit dem kann man Freunde direkt finden. Wer den Machern doch die Kontaktdaten all seiner Freunde anvertrauen möchte, kann aber auch wie üblich seine Kontaktliste einfach direkt von der App nutzen lassen. Besser als WhatsApp also allemal.

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