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Shortmail: 500 Zeichen reichen

Mehr als 500 Zeichen in einer E-Mail, ist Geschwätz, meinen die Macher von Shortmail, deswegen brachten sie jetzt den neuen Mail-Dienst auf den Weg, bei dem der User genau 500 Zeichen für die elektronische Post hat. Damit soll das E-Mail-Postfach aufgeräumt und übersichtlicher werden.

Der neue Dienst beschränkt sich nur auf das Wesentliche. Die Nachricht oder das Anliegen steht im Mittelpunkt, Anhänge können mit Shortmail nicht versendet werden. Labels und Folders stehen nicht zur Verfügung, wie die Website imgriff.com schreibt. Und nach 500 Zeichen ist Schluss.

Dass auch jeder Nutzer die 500 Zeichen-Regel oder den Five Sentences-Ansatz einhält, dafür sorgt ein Zeichenzähler im reduzierten Benutzer-Interface. Das gilt aber nicht nur für versendete Mails. Auch eingehende Nachrichten werden geprüft. Und sind sie länger als 500 Zeichen, erreichen sie den Empfänger nicht. Der Absender wird dann darauf hingewiesen, seine Mail zu kürzen.

Der Ansatz der Macher von Shortmail ist einfach: Alles über 500 Zeichen ist Geschwätz und deswegen nicht wichtig. Via POP, IMAP oder SMTP können Shortmail-User auf ihren Posteingang zugreifen. Die Registrierung ist bei Twitter möglich. Die Shortmail-Adresse bildet sich dann aus dem Twittername: twittername@shortmail.com.

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