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Schönheits-OP auch in Online-Spielen

Mit Miss Bimbo findet man die Plastische Chirurgie nun auch in Online-Spielen, was für viel Kritik sorgt.

Das Spiel boomt in Frankreich mit bereits 1,2 Millionen Online-Spielern und in England mit 200.000, obwohl es gerade erst online gesetzt wurde.

Die Zielgruppe des Spieles: Mädchen im Alter von 9 bis 16 Jahren.
Das Ziel des Spieles: Den zur Verfügung gestellten Avatar, das virtuelle Püppchen, nach eigenem Belieben anzuziehen und zu gestalten. Am Ende ist ein Schönheits-Wettbewerb angedacht und um diesen zu gewinnen, steht den Online-Spielern so ziemlich alles zur Verfügung: Von Abnehm-Pillen bis hin zu Schönheits-OP`s.

So können die Mädchen entscheiden, ob sie - um zu gewinnen - ihren Web-Puppen einen großen Busen 'verpassen' oder vielleicht eine Konfektionsgröße weniger, das Ziel näher rückt. Friseur-Besuche, Kleidung und Schuhe sind - so wie die chirurgischen Eingriffe - mit Bimbo-Dollars erhältlich. Sobald das virtuelle Konto aufgebraucht ist, kann man per SMS das Spiel-Konto wieder füllen.

Es wundert nicht, dass das Spiel Kritik hervorruft. Und das nicht wegen dem Kostenbeitrag, sondern aufgrund der Ideale, die den jungen Online-Spielerinnen vermittelt werden. Die 'Erfinder' dieses Spieles verteidigen es, indem sie betonen, dass das Spiel nichts anderes widerspiegle, als die Tendenzen, die die heutige moderne Gesellschaft bieten würde.

Quelle: Guardian

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