Excite

Sicherheit im Netz: schlechte Passwörter - gute Passwörter

Schlechte Passwörter sind unter anderem dafür schuld, dass Zugangsdaten gehackt werden. Der Schaden kann im schlimmsten Fall ein geplündertes Bankkonto sein. Wer seine Privatsphäre im Netz schützen will, der benötigt ein schlaues Passwort.

Aber laut einer Studie von Google, an der um die 2.000 User teilnahmen, sind die Durchschnitts-Passwörter mehr als klug und vor allem sicher.

Wie sieht ein schlechtes und ein gutes Passwort aus?

Die Studie ergab, dass schlechte Passwörter die Regel sind. Zu einfache Wörter werden von den User als sicher eingestuft. Doch mittlerweile sind Hacker-Programme sehr schlau und können einfache Buchstabenfolgen leicht entschlüsseln. Auch die Sicherheitsfragen, die von vielen Online-Diensten als zusätzlicher Schutz geboten werden, können einfach geknackt werden.

Als schlechte Passwörter zählen beispielsweise das Geburtsdatum, oder ein anderes wichtiges Lebensdatum, der Name des Freundes oder der Freundin, des Haustieres oder des Kindes, das Lieblingsreiseland oder der Geburtsort. Auch der Begriff „Passwort“ schützt nicht vor fremden Einblicken. Niemals sollte man Daten aus dem eigenen Umfeld als Passwörter benutzen.

Des Weiteren sind Buchstabenfolgen wie beispielweise 'kiert' kein sicherer Passwort. Auch Wortkombinationen wie 'Brotauto' bieten wenig Schutz. Programme können die verschiedenen Buchstaben-Kombinationen so lange ausprobieren bis das Passwort geknackt ist. Doch wie sieht ein gutes Passwort aus?

Erstmal besteht es aus mehr als acht Zeichen. Des Weiteren ist ein Passwort schon weniger unsicher, wenn es aus Groß- und Kleinbuchstaben besteht, die gemischt sind wie beispielsweise 'BrOTauTO'.

Allerdings erhält man noch mehr Sicherheit, wenn dann dem Wort noch Zahlen und Sonderzeichen hinzugefügt werden. So könnte das sichere Passwort so ausschauen: 'BrOT!au41T1O?'. Bis ein Programm diese Zahlen,- Zeichen- und Buchstabenfolge herausgefunden hat, wird einige Zeit vergehen.

Noch sicherer ist es natürlich, das Passwort zu verlängern, so dass man es sich fast gar nicht mehr merken kann. Dann muss man jedoch das Passwort immer auf einem Stück Papier mit sich tragen.

Passwörter sicher aufbewahren!

Schlechte Passwörter sind der eine Grund, warum persönliche Daten im Netz ausgekundschaftet werden können. Ein anderer Grund ist, dass Passwörter von seinen Besitzern gerne weitergegeben werden wie die Google-Umfrage herausfand. Wer sich uns seine Daten schützen will, sollte seine Passwörter niemals an Zweite weitergeben oder irgendwo dokumentieren, wo andere Leute es nachverfolgen können.

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2016