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Scheidung nach virtueller Affäre im Onlinespiel Second Life

Das virtuelle Paralleluniversum Second Life hat mal wieder reale Konsequenzen für das Leben seiner Spieler nach sich gezogen, der Brite David Pollard hat es anscheinend auf die Spitze getrieben und steht vor seiner Scheidung. Wie die Daily Mail am Freitag berichtete, reichte Pollards Frau die Scheidung ein, nachdem sie ihn beim Sex mit einem virtuellen Avatar in Second Life erwischte.

Das Paar aus Cornwall lernte sich 2003 eben in diesem populären Onlinespiel kennen und heiratete virtuell als auch im realen Leben. David Pollard (40), der mit muskulösem Schwarzenegger-Look durch die virtuelle Welt läuft, wurde jetzt jedoch von seiner Frau beobachtet, wie er Sex mit einer digitalen Prostituierten hatte. Die empörte Ehefrau Amy Taylor (28) hatte bereits eine Privatdetektivin ins Netz geschickt, um ihren Mann auf seine Treue zu prüfen. Obwohl er anfangs standhaft blieb, konnte er der virtuellen Verführung einer Professionellen aber nicht widerstehen und wurde bei der Affäre auch noch vom Avatar seiner Frau beobachtet.

Amy Taylor, deren Avatar im virtuellen Leben Amy Skype heißt und dort als DJ aktiv ist, hat sofort die Scheidung eingereicht, offline und online. Nach drei Jahren Ehe sei das Aus auch dadurch zustande gekommen, weil Amy "zu Hause nie etwas gemacht hat, und die ganze Zeit nur World of Warcraft gespielt hat", so ihr Noch-Ehemann Pollard. Nach der Online-Affäre und der angekündigten Scheidung hat zumindest die betrogene Amy Taylor einen neuen Partner gefunden, in World of Warcraft.

Quelle: netzeitung.de, dailymail.co.uk
Bild: Karin Dalziel / Flickr

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