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Samsung-Rache an Apple – Verkaufsverbot für iPhone 5?

Der inzwischen viele Wochen andauernde Patentstreit zwischen Samsung und Apple scheint endgültig zu eskalieren. Die Koreaner planen nach dem vorläufigen Apple-Sieg um das Galaxy Tab 10.1 anscheinend einen derben Gegenschlag. Es scheint ein reiner Racheakt zu sein.

Die nächste Runde im Patentstreit scheint eingeläutet. Die Zeitung 'The Korea Times' will erfahre haben, dass Samsung nun zum heftigen Gegenschlag ausholt und vor Gericht ein weltweites Verkaufsverbot für das iPhone 5 erstreiten möchte. Damit würde Apple seinen vorläufigen Sieg im Gerichtsverfahren um das Galaxy Tab 10.1 ziemlich teuer bezahlen.

Samsung beruft sich dabei auf grundlegende Mobilfunk-Patente. So lange Apple nicht auf Mobilfunk-Funktionen verzichten will, kann es kein iPhone oder iPad verkaufen, ohne Samsungs Patente zu nutzen", wird ein leitender Angestellter der koreanischen Firma zitiert. Außerdem möchte Samsung Apple in Australien wegen Verletzung mehrerer Mobilfunkrechte verklagen. 'Down under' läuft der Patentstreit um das Galaxy Tab noch.

Gleichzeitig bedauere Samsung, dass man mit Apple im heftigen Clinch liegt. Kein Wunder, sind die Amerikaner aus Cupertino doch der wichtigste Geschäftspartner für die Koreaner. Apple kauft bei Samsung unter anderem Prozessoren und Bildschirme. Aber anscheinend kommt man in Korea nicht darüber hinweg, dass das Galaxy Tab in den meisten Ländern nicht verkauft werden darf. Deswegen mutet es wie ein beleidigter Racheakt an, was Samsung nun mit dem iPhone 5 vorhat, das eigentlich im Oktober der Welt vorgestellt werden soll.

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