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Roaming: Handy-Gespräche im Ausland werden billiger

Gute Nachrichten für alle Reisenden und Urlauber zu Beginn der Feriensaison: Zum 1. Juli fallen noch einmal die Kosten für Handy-Gespräche im europäischen Ausland. Die überarbeiteten Regeln wurden von der EU-Kommission schon vor einiger Zeit neu überarbeitet, jetzt treten sie für alle Mitglieder der Gemeinschaft verbindlich in Kraft.

Ganz egal, in welcher letzten Ecke der EU man sich befindet, ab dem 1. Juli kostet abgehende Anrufe noch maximal 39 Cent pro Minute, eingehende 15 Cent – zuzüglich der Mehrwertsteuer aber versteht sich. Vorbei sind damit ein für alle Mal die Zeiten, in denen Urlauber nach der Heimkehr von einer Schwindel erregenden Handyrechnung heimgesucht wurden.

Um dies zu verhindern, handelte die EU erstmals 2005 internationale Regeln aus, an die sich sämtliche Mobilfunkanbieter zu halten hatten. Die letzte Kostensenkung der sog. Roaming-Gebühren hatte 2007 stattgefunden, nun profitiert der Verbraucher abermals von einheitlichen Regelungen der EU. Und auch für das mobile Internet gibt es neue verbindliche Richtlinien.

So wird es künftig eine Kostenobergrenze von 50 Euro pro Monat geben (ebenfalls plus Mehrwertsteuer) – soll das Internet im Ausland über diesen Betrag hinaus genutzt werden, muss der Benutzer aktiv erklären, weitere Kosten in Kauf nehmen zu wollen. Im Jahr 2009 hatte noch ein Fall für Schlagzeilen gesorgt, bei dem ein Mann nach der Benutzung des mobilen Internets im Ausland mit einer Rechnung von 46.000 Euro bedacht wurde.

Dies alles soll und wird nun künftig der Vergangenheit angehören – insgesamt werden die neuen Roaming-Preise in der EU ganze 70% niedriger sein als im Jahre 2005. Die Kosten für SMS-Kurznachrichten bleiben indes übrigens stabil, hier fallen weiterhin 11 Cent zusätzliche Kosten pro Mitteilung an. Jetzt kann der Urlaub jedenfalls kommen, denn telefonieren mit dem Handy im Ausland wird billiger!

Bild:Electric Images (Flickr) und Serge Melki (Flickr)

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