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Re:publica 2013: Wie Kuba Twitter nutzt und Angriff auf die Telekom

Am heutigen Montag startet die siebte Ausgabe der Re:publica in Berlin. Dabei handelt es sich um die wichtigste Internetkonferenz in Deutschland. Die Teilnehmer haben sich in diesem Jahr das Thema Netzneutralität vorgenommen und haben es dabei vor allem auf die Telekom und deren neuen Tarife und Volumenbeschränkungen abgesehen.

Unter dem Motto "In/Side/Out" soll das freie Internet verteidigt werden. Besonders stark wird die Telekom kritisiert, die Volumenbeschränkungen ab einem bestimmenten Zeitpunkt angekündigt hat. Diese gelten aber nicht für TV-Dienste und Anbieter, die Geld an den Anbieter zahlen. Das sei ein Angriff auf die Netzneutralität, so die Macher der Re:publica in ihrer Antrittsrede.

Vor allem Blogs und Podcasts von Usern, die diese in ihrer Freizeit betreiben, seien dann von den Beschränkungen betroffen. Die Blogger könnten es sich nicht leisten, Geld an die Telekom abzudrücken. Außerdem wird eine Oppositionelle aus Kuba vor Ort sein. Sie wird in ihrem Vortrag erzählen, wie sie Twitter nutzt, um für ihre Sache zu kämpfen. Ein Tweet habe sogar einmal eine Freundin von ihr vor Polizeigewalt bewahrt.

Insgesamt gibt es auf der Re:publica 2013 263 Vorträge. Die Organisatoren erwarten etwwa 5.000 Besucher. Auf der Website re-publica.de kann jeder per Stream die Vorträge sehen. Dort finden sich auch noch alle anderen wichtigen Informationen, für diejenigen, die vor Ort dabei sein wollen.

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