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Proteststurm: Fisher Price verkauft iPad-Schaukel für Babies

Brauchen Babys eine Baby-Schaukel mit iPad-Halterung? In den USA ist eine gewaltige Debatte über Sinn und Unsinn eines solchen Produktes entbrannt - Fisher Price, der Hersteller von Spielzeug für Babies und Kleinkinder, hat nämlich so eine Schaukel mit integrierter iPad-Vorrichtung auf den Markt gebracht und einen Werbefilm dafür publiziert.

Das Produkt löste einen riesigen Shitstorm aus und diverse Elternorganisationen üben Kritik an Fisher Price. Mit solch einer iPad-Schaukel würden Babys vielleicht ruhig gestellt, aber sie könnten keinerlei, für sie grundlegende, lebenswichtige Dinge lernen. Wenn ein Baby auf einen Bildschirm starre, statt in die Augen eines Gegenübers zu sehen, erwerbe es nicht die Fähigkeit der Interaktion und erlerne weder das Sprechen, noch zu krabbeln oder zu laufen.

Fisher Price hingegen spricht von einem Missverständnis - Eltern könnten die Halterung schließlich auch anders nutzen und statt des iPad einen Spiegel anbringen.

In Deutschland hat Fisher Price einen iPad-Halter im Sortiment und dieser lässt wenig Zweifel daran, wofür er konzipiert wurde: Der "robuste" iPad-Halter ist laut Produktbeschreibung online definitiv genau dafür gedacht ist, ein iPad anzubringen. Er schütze das Technikgerät vor "kleinen Kinderhänden" und biete "Spielmöglichkeiten" für Babies ab sechs Monaten. Fisher Price bietet zudem auf iTunes Apps für die ganz Kleinen an. Diese können gratis heruntergeladen werden. Das Kind könne dann "mit seinen interaktiven Berührungen alle Aktionen selbst" steuern.

Sehen Sie hier BILDER der umstrittenen iPad-Produkte von Fisher Price

Der "iPad Apptivity Seat" und der iPad-Halter sind aber nicht die einzigen iPad-Produkte von Fisher Price. Weitere Artikel im Angebot sind:
- ein Stofftier mit iPhone-Halterung
- eine Baby-Rassel mit iPhone-Halterung
- ein Töpfchen mit iPad-Halterung

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