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Photochaining: Eine Speicherkarte auf fotographischer Entdeckungsreise

Photochaining nennt sich eine neue Idee, die darauf basiert, dass man eine Speicherkarte mit Fotos auf die Reise schickt. Wohin die Reise geht? Das weiß keiner so genau. Das Ganze funktioniert nach dem Zufallsprinzip. Zuallererst muss sich eine Person dazu entschließen, eine Speicherkarte zu kaufen, einige kreative und originelle Fotos zu schießen und sie auf der Karte zu speichern.

Die Karte wird anschließend mit einem Namen beschriftet und in eine durchsichtige Plastiktüte gepackt. Der Tüte fügt man noch eine Notiz oder einen Zettel bei, auf der das Prinzip, also die Idee des Ganzen schriftlich fixiert ist. Dann besucht man einen öffentlichen Platz und lässt die Tüte einfach liegen. Damit hat man seinen Teil schon erledigt.

Nun geht es darum, dass jemand die Tüte findet und sich der Sache anschließt. Dazu muss die Person, die Fotos auf der Speicherkarte mit Angabe des Fundorts an den Betreiber der Photochaining Homepage schicken. Danach ist er an der Reihe und muss seinerseits Fotos machen, die er wiederum auf der Karte speichert, nachdem er die alten Fotos gelöscht hat. Hat er seine Fotos zusammen, legt er die Speicherkarte wieder an einem öffentlichen Platz aus.

- Hier die ersten Bilder und ihre Fundorte

Die Homepage beherbergt momentan noch knapp 20 Bilder und es sind erst ein Dutzend Speicherkarten im Umlauf, die bisher maximal zwei- oder dreimal wieder ausgelegt worden sind. Allerdings ist dieses Projekt vielversprechend und eine sehr gute Idee, mit den Möglichkeiten der heutigen Vernetzung der Welt umzugehen. Photochaining hat auf jeden Fall das Potential eine der spannendsten und vielleicht weltübergreifenden Projekte im und außerhalb des Internets zu werden.

Bild: Photochaining Homepage, Clive Darr (Flickr)

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