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"Penisvergleich" - vom "Spore-Labor" nach YouTube

Auf YouTube gibt es dieser Tage "Penisvergleiche" aus dem "Spore-Labor" zu sehen. Was das "Spore-Labor" ist? Seit knapp zwei Wochen kann man sich die Software vom Spiele-Hersteller Electronic Arts runterladen und damit eigene Kreaturen formen. Hintergrund der Aktion ist die Veröffentlichung des neuen PC- und Konsolenspiels "Spore" im September. Electronic Arts rief Fans auf, Wesen zu erschaffen, die es am Ende noch ins Spiel schaffen könnten. Herausgekommen ist der größte Penisvergleich der Internet-Geschichte.

Man kann das Aussehen der Kreaturen im "Spore-Labor" bis ins letzte Detaill bestimmen. Am Anfang formt man den Torso und setzt anschließend Arme, Beine, Augen, Ohren usw. nach Belieben an. Neben Farben und Muster kann man auch schicke Accessoires wie Hörner anfügen und auch die Länge und Form der Gliedmaßen kann verändert werden. Gliedmaßen ist eigentlich schon das richtige Stichwort, denn die spaßigen Nutzer ließen sich selbstverständlich auch kreativ an den Penissen ihrer Geschöpfe aus.

Dadurch, dass man mit wenigen Klicks auch noch Fotos und Videos seiner Kreaturen anfertigen kann, ist das ganze nun zum Wettbewerb auf YouTube mutiert. Das ganze ist so beliebt, dass z.B. der Clip "Spore Penis Monster" inzwischen fast eine halbe Millionen Zuschauer zählt. Die Kommentare unter den Videos zeigen, dass die User sich durchaus für tanzende Penisse begeistern können. Für die meisten ist der virtuelle "Penisvergleich" ein Riesenspaß, das "Spore-Labor" machts möglich.

Der beliebteste "Spore"-Penis: Das "Spore Penis Monster"

Im Spiel "Spore" geht es um die Erschaffung einer ganzen Spezies. Von einfachen Existenzen wie einem Einzeller kann der Spieler seine Gattung hinaufzüchten bis zur hoch entwickelten Zivilisation.

Trailer zum Spiel "Spore", das ab September erhältlich ist

Eigentlich wollte Electronic Arts mit der Aktion nur ein wenig Aufsehen erregen, das Interesse für das kommende Spiel wecken und die Nutzer miteinbeziehen. Man muss sagen, das ist ihnen gelungen. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass das Unternehmen mit dem "Spore-Labor" keinen kollektiven "Penisvergleich" auf YouTube geplant hat.

Quelle: Netzeitung.de

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