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Patentstreit: Samsung siegt und verliert gegen Apple

Seit Wochen sehen sich die großen Firmen Samsung und Apple regelmäßig vor Gericht, es geht um einen Patentstreit, der US-Konzern wirft den Südkoreanern vor bei der Entwicklung des Galaxy Tab beim iPad abgekupfert zu haben. Nach einigen Siegen von Apple hatte jetzt auch mal Samsung die Nase vorn.

In der EU darf Samsung nach einem Gerichtsbeschluss am Düsseldorfer Landgericht das Galaxy Tab nicht vertreiben. In den Niederlanden aber wurde separat verhandelt. Und die holländischen Richter sind da ganz anderer Meinung, sie verweigerten Apple die einstweilige Verfügung gegen den Verkauf des Galaxy Tab 10.1.

In Australien allerdings haben die Südkoreaner nun den Verkaufsstart des neuen Tablet-Computers aufschieben müssen. Samsung möchte bis Ende September warten, dann hat ein Gericht über einen von Apple beantragten Vertriebsstopp entschieden. Das vermeldet jetzt das Nachrichtenmagazin n-tv und bezieht sich dabei auf einen Bericht der Zeitung 'The Australian'.

Bisher gäbe es noch keine einstweilige Verfügung gegen den Marktstart des Galaxy Tab 10.1, betonte Samsung. Die Südkoreaner wollen aber jetzt einige Apple-Patente annullieren lassen und werfen dem Konzern aus Cupertino im Gegenzug selbst Verletzungen im Patentrecht vor. Der Patentstreit geht also weiter. Inzwischen laufen 19 Verfahren zwischen Apple und Samsung in neun Ländern.

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