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Papst fordert Priester zum Umgang mit den neuen Medien auf

Auch die Kirche hat erkannt, dass sie mit der Zeit gehen muss. Und so verwundert es nicht, dass Benedikt XVI. nun auch die Blogs und sozialen Netzwerke für die christliche Arbeit am Menschen entdeckt. Wie Welt Online berichtet, rief er in seiner Botschaft zum 44. Katholischen Welttag alle katholischen Priester zum Umgang mit den neuen Medien auf.

Der Papst ist bereits mit gutem Beispiel vorangegangen und hat schon vor einiger Zeit soziale Netzwerke befürwortet und die päpstliche Initiative Pope2you im Internet zur Verfügung gestellt. Dort gibt es dann auch gleich Links zum eigenen YouTube Channel oder das Ganze direkt als Applikation für Facebook oder das iPhone.

Dabei sieht der Papst vor, dass alle zukünftigen Priester ihre seelsorgerische Aufgabe auch im Internet verrichten sollen: 'Wer als Gottgeweihter in den Medien arbeitet, hat die Aufgabe, den Weg für neue Begegnungen zu ebnen, und zwar dadurch, dass er immer die Qualität des menschlichen Kontaktes und die Aufmerksamkeit gegenüber den Menschen und ihren wahren geistlichen Bedürfnissen sicherstellt.'

Für diese neue Herausforderung erbat er am Sonntag während des Mittagsgebetes heiligen Beistand von Franz von Sales. Der Heilige lebten im 16. und 17. Jahrhundert und gilt als Patron der Journalisten. Seinen jährlichen Festtag begeht die katholischen Kirche am 24. Januar. Der Einsatz der katholischen Kirche im Internet wird zumindest allen jungen Christen zu Gute kommen, die ihren Glauben auch im Internet ausleben.

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