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Obama im Gespräch mit Mark Zuckerberg

US-Präsident Barack Obama war im Rahmen des anlaufenden Wahlkampfes am Mittwoch zu Gast in der Firmenzentrale von Facebook. Im Interview mit Facebook-Chef Mark Zuckerberg stellte sich Obama den Fragen von Publikum und Facebook-Nutzern. Das Meeting in Silicon Valley verfolgten dabei weltweit etwa 40.000 Menschen live über das Social-Network.

Das Treffen sorgte schon für Aufsehen, da Zuckerberg für den Anlass seinen berufsjugendlichen Dress im Schrank gelassen hatte und zu Jeans und Turnschuhen zumindest Jackett, Hemd und Krawatte trug. Obama ließ es sich nicht nehmen darauf anzuspielen und augenzwinkernd zu verkünden, dass er der Mann sei, der Zuckerberg dazu bringe, sich ein Jackett anzuziehen.

Der amtierende US-Präsident wollte mit der Fragestunde jugendliche Wähler überzeugen bzw. zurückgewinnen, hatten sich in letzter Zeit doch viele von seinen politischen Leistungen enttäuscht gezeigt. Die Fragen, die von Zuckerberg vorgetragen wurden, stammten von Facebook-Mitarbeitern und -Nutzern. Diese waren vorab aufgerufen worden, ihre Fragen einzureichen. Themen waren die Haushaltsmisere und die hohen Schulden der USA, Ausbildung, Gesundheitswesen, Arbeitsmarkt sowie Immigration.

Obama machte schon im Wahlkampf 2008 durch die geschickte Nutzung des Internets von sich reden. Heute hat er über 7 Millionen Follower bei Twitter und mehr als 19 Millionen Fans bei Facebook, die auf seinem Profil den Gefällt-Mir-Button geklickt haben. Dass Obama für eine weitere Amtszeit kandiere, verkündete er zuerst via Youtube.

Bei soviel Internet-Affinität ist klar, dass Obama auch Neider hat. Manche finden das Verhältnis von Obama und Facebook bereits etwas zu eng und vermuten eine politische Einflussnahme seitens des Social Networks.

Quelle: ftd.de, spiegel.de
Bild: anhonorablegerman/flickr.com, marcopako/flickr.com

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