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Nicolas Sarkozy will das Internet regulieren

Frankreichs Staatspräsident lud zum eG8-Gipfel, einer Art Internet-Gipfel der acht führenden Nationen auf der Welt, und als Gastgeber haut er mit seinen Vorstellungen zu einem reglementierten Internet gehörig auf die Pauke. Weltweit löst Sarkozy mit seinen Ideen Kritik und sogar Angst aus.

Vehement trat Nicolas Sarkozy ans Rednerpult des eG8-Gipfels. Als Gastgeber wollte er den anderen Teilnehmers der Konferenz erklären, wie er das Internet haben möchte. Und löst damit nur Kopfschütteln aus. Das Internet sei Teil des Lebens, und deswegen dürfe man Regierungen nicht davon fernhalten.

Was Sarkozy mit seinen Worten meint, ist, dass er meint, Regierungen sollen das Internet reglementieren und überwachen dürfen. Regierungen seien in Demokratien die legitimen Repräsentanten des allgemeinen Willens. Und deswegen sollten Regierungen auf bestimmen dürfen, wie das Internet auszusehen habe. Sarkozy nennt es laut SPON ein zivilisiertes Internet.

Mit seinen Vorstellungen eckt der französische Präsident weltweit an. Die prominenten Besucher des Gipfels wie Google-Verwaltungsratchef Eric Schmidt, Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, Amazon-Gründer Jeff Bezos und diverse Internet-Forscher, -Juristen und –Denker reagieren mit Unverständnis auf die Ideen von Nicolas Sarkozy. Schmidt warnt Regierungen sogar: 'Die Technologie entwickelt sich schneller, als Regierungen folgen können. Deswegen kann es gefährlich sein, Gesetze zu machen, ohne die Konsequenzen abzuschätzen.'

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