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Nintendo 3DS mit letzten Details vor Verkaufsstart

Ein wenig länger als einen Monat noch bis Nintendo seinen 3DS auch in Europa und damit in Deutschland auf den Markt bringt. Kurz vor dem Verkaufsstart gibt es noch einige Informationen zu der portablen Spielkonsole. Zu allererst seien die viel reisenden Sparfüchse, die ihre Spiele und Konsolen gerne im Ausland kaufen gewarnt.

Wie bekannt geworden ist, soll der 3DS Regionalcodes abfragen. Es bleibt zwar den Spielherstellern überlassen, ob sie die Spiele mit Codes versehen, aber so bleibt das Risiko für Endkunden. Ähnlich wie bei der Wii soll es alte Nintendo-Titel, Demos und Vorschauvideos in einem seperaten e-Shop zu kaufen geben.

Wer einen Mii-Charakter auf der Wii besitzt, kann diesen nun per SD-Karte auch auf das 3DS importieren. Wer keine Wii besitzt, bastelt sich entweder einen eigenen oder lässt das Gerät über ein Foto einen Mii erstellen. Seinen Mii kann man bei einigen der bis Anfang Juni erscheinenden 30 Spiele dann auch in Aktion erleben.

Nintendo will, dass seine 3DS Besitzer auch untereinander kommunizieren und hat die Funktion StreetPass integriert, die 3DS Besitzern ermöglicht, dass die Geräte unterwegs miteinander kommunizieren. Trifft also ein Besitzer auf einen anderen, während er grade unterwegs ist, tauschen die Geräte Daten aus.

Das macht das Gerät natürlich nicht zwangsläufig, sondern erst, wenn man es ihm erlaubt. Wer mit seinem Gerät viel unterwegs, wird dafür auch belohnt. Ein integrierter Schrittzähler wandelt jeden Fußstapfen in Münzen um. Mithilfe der Münzen lassen sich in bestimmten Spielen zusätzliche Inhalte freischalten.

Hat man Freunde, die ebenfalls einen 3DS besitzen, kann man diese in eine spezielle Freundesliste einordnen. Einmal in der Liste, weiß man wann immer der Freund online ist und was er gerade spielt. Damit das häufig passieren kann, verhandelt Nintendo mit hiesigen Hotspot-Anbietern Angebote für seine Kunden aus.

Sportfans werden sich darüber freuen, dass Nintendo bereits eine Zusammenarbeit mit Eurosport eingetütet hat und es damit die Möglichkeit gibt, 3D-Sportvideos zu sehen. Also auch im Bereich des 3D-Fernsehen sieht das Unternehmen Möglichkeiten, seinen kleinen Handheld zu positionieren.

Das würde Nintendo auch gut tun, denn die Erfolgsjahre nach der Veröffentlichung der Wii sind nun endgültig vorbei und das Unternehmen muss die sinkenden Absätze wieder mit innovativen Ideen auffangen. Vielleicht schafft es das Unternehmen mit seinem 3DS den Trend, dass Spiele unterwegs vor allen Dingen auf Smartphones gespielt werden, zu stoppen.

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