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Netflix bald auch in Deutschland?

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Das Konzept der Online-Videothek findet in den USA viele Freunde, Netflix hat sich schon lange etabliert und produziert seit 2011 auch Serien wie etwa "House of Cards". Nun will das Unternehmen Europa erobern. In einigen Ländern des alten Kontinents gibt es Netflix schon, andere sollen nun dazu kommen, angeblich auch Deutschland.

Am Mittwoch gab Netflix eine Erklärung heraus, in der es hieß: "Wir planen, uns später im Jahr merklich in Europa auszubreiten." International gäbe es eine große Chance für Netflix, heißt es weiter. Dass die Online-Videothek auch nach Deutschland kommen könnte, darüber wird schon länger spekuliert. Und Stellenausschreibungen belegen dies nun. Netflix sucht für die Europazentrale in Amsterdam Mitarbeiter, die deutsch und französisch sprechen.

In der Netflix-Zentrale in Kalifornien ist man derzeit damit beschäftigt, Netflix-Inhalte in verschiedene Sprachen zu übersetzen: deutsch, französisch, polnisch und ungarisch. Dennoch hält sich Firmenchef Reed Hastings zurück: "Es gibt eine Reihe von Spielern in allen wichtigen Märkten." Netflix könne dort aber trotzdem ein sehr erfolgreiches Geschäft aufbauen.

Große Konkurrenz wartet allerdings in Deutschland auf Netflix. Hier sind Portale wie Maxdome, Lovefilm oder Watchever schon etabliert. Darüber ist sich Reed Hastings wohl auch im Klaren. Allerdings ist Netflix ein großer Name. 44 Millionen Abonnenten hat der Dienst derzeit, davon 33 Millionen in den USA. Die restlichen verteilen sich auf Kanada, Lateinamerika und die ersten europäischen Länder wie Großbritannien, Irland, Finnland, Dänemark, Schweden, Norwegen und die Niederlande.

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