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Nach Internetflirt auf MySpace folgt ein Selbstmord

Das Internet ist ein wunderbares Tool um Freundschaften zu schließen oder um die große Liebe zu finden. Allerdings finden sich im WWW auch Inhalte, die nicht für die Jugend gedacht ist.

Im folgenden Fall, begann eigentlich alles ganz harmlos, mit einem schönen Flirt, endete allerdings mit einem Internet-Mobbing und einem Selbstmord.

Eigentlich dachte das 13-jährige Mädchen mit einem 16-jährigen Jungen zu flirten und verliebte sich. Als dieser ihr allerdings die Freundschaft kündigte und ihr erklärte, die Welt wäre ohne sie ein schönerer Ort, begann sie Selbstmord. Dies geschah im Oktober 2006 und sorgte für weltweite Schlagzeilen, aber nicht nur wegen dem tragischen Ende, sondern vor allem aufgrund der Umstände.

Denn der vermeintliche 16-Jährige war eigentlich eine 49-jährige Mutter aus Missouri, die gemeinsam mit ihrer Tochter, welche im Streit mit dem 13-jährigen Mädchen war, das Mobbing initierte.

Ein US-Gericht hat nun Anklage gegen die Mutter erhoben, welcher bis zu 20 Jahren Haft wegen Verschwörung drohen. Auch wurden Forderungen an die Betreiber von Kontaktbörsen wie MySpace laut, da hier schließlich Informationen preisgegeben werden, die gegen einen genutzt werden könnten.

Die Anklage lautet: Die Angeklagte und ihre Komplizen "nutzten die Informationen, die sie über MySpace erhielten, dazu, das minderjährige MySpace-Mitglied zu quälen, zu schikanieren, zu verletzen und zu beschämen". Außerdem müsse jeder Erwachsene wissen, dass es schwere Folgen haben könne, wenn er jemanden im Internet demütige, "ganz besonders ein junges Mädchen".

Quelle: Stern.de

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