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Nach Hotmail-Phishing: Auch Googlemail, Yahoo und AOL betroffen

Nachdem vor kurzem mehr als 10.000 Hotmailkunden Opfer eines Phishings geworden sind, drang jetzt an die Öffentlichkeit, dass offenbar auch Kunden von Googlemail, Yahoo und AOL betroffen sind. Der englische Sender BBC berichtete jetzt, dass er zwei Listen mit mehr als 30.000 Kundendaten von den vier E-Mail-Anbietern vorliegen habe.

So langsam entwickelt sich das ganze zu einem ausgemachten Horrorszenario für private E-Mail-User. Betrüger haben es per Phishing auf die persönlichen Daten von AOL-, Yahoo-, Googlemail- und Hotmail-Kunden abgesehen. Gestern veröffentlichten die Hacker schon eine Liste der Daten von 10.000 Hotmail-Kunden. Doch das war nicht das Ende der Fahnenstange.

Angeblich sollen es nun 30.000 User sein, deren Daten im Netz veröffentlicht wurden. Laut Google soll dabei der geringste Teil von dem Suchmaschinen-Riesen stammen. Google berichtet, dass nur etwa 500 Googlemail-Kunden auf die Phishing-Attacken reingefallen wären. Das berichtet jetzt das Computer-Magazin PC-Welt.

Weiterhin sicher sind sich alle vier E-Mail-Provider, dass die Angriffe nicht das Werk eines Hackers seien, Google, Yahoo, AOL und Hotmail seien also nicht gehackt worden. Vielmehr würden derzeit so genannte Phishing-Seiten im Netz kursieren, auf denen die User ahnungslos ihre Passwörter hinterlegen. Ein weiteres Problem sei auch, dass viele Kunden ihre Passwörter zu einfach gewählt hätten und diese somit sehr unsicher seien. Jeder Anbieter empfiehlt, dass das Passwort auf keinen Fall der E-Mail-Adresse ähneln und eine Buchstaben-Zahlen-Kombination sein solle. Auch dadurch könnten die AOL-, Yahoo- und Googlemail-Kunden Opfer der Phishing-Attacke geworden sein.

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