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Mutter twittert über den Unfalltod ihres Kindes

Weil Shellie Ross den Unfalltod ihres zweijährigens Sohnes Bryson, der im heimischen Swimming-Pool ertrank, über ihren Twitter-Account bekannt gab, schlägt ihr nun eine Menge Verachtung entgegen. Die Profi-Twitterin wird nun von der Presse belagert und die Bevölkerung gibt ihr eine große Mitschuld am Unfall ihres Kindes.

Shellie Ross bertreibt in den USA den erfolgreichen Webblog Blog4Mom und twittert unter dem Account 'Military_Mom' an ihre 5.300 Follower. Was die jedoch jetzt lesen mussten, schockiert die Web-Welt. Am 14. Dezember twitterte Shellie Ross> wie üblich den ganzen Tag, der letzte Eintrag war von 17.22 Uhr. Um 17.38 Uhr habe sie laut gulli.com entdeckt, dass ihr zweijähriger Sohn Bryson am Grund des Swimming Pools läge.

Sie habe sofort den Rettungsdienst alarmiert. Gegen 18.12 Uhr ging die Twitterei aber weiter. 'Bitte, betet wie nie zuvor, mein zwei Jahre alter Sohn ist in den Pool gefallen', ließ 'Military_Mom' ihre Follower wissen. Wenige Minuten später erklärte der Notarzt das Kind für tot. Um 23.08 Uhr folgte eine weitere Twitter-Nachricht: 'Erinnert euch an meinen wunderbaren Sohn', inklusive Foto des Zweijährigen. Beide Tweets sind inzwischen gelöscht worden.

Nun entbrandet eine Diskussion darüber, ob Shellie Ross über den Unfall habe twittern dürfen. Experten meinen, dass sei für die Frau die einzige Möglichkeit, zu kommunizieren. Bloggerin Madison McGraw schreibt jedoch in ihrem Blog, dass der Sohn von Shellie Ross nicht ertrunken wäre, wenn die Twitterin weniger getwittert, sondern mehr mit ihrem Kind gespielt hätte. Die Polizei bestätigte allerdings, dass es sich um einen tragischen Unfall handelte, der passierte, als Rossihren >Sohn nur kurz nicht im Blick hatte. Trotzdem fragen sich nun viele Menschen, ob Shellie Ross über den Unfalltod ihres Sohnes, der im Pool ertrank, habe twittern dürfen.

Bild: Twitter, The Sun

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