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MovieJack 7 Video-Converter: Hübsch aber teuer

YouTube, MyVideo und andere Videoportale sind aus der neuen Internet-Welt nicht mehr wegzudenken, das Gleiche gilt auch für Video-Converter wie MovieJack 7. Diese Programme sind dafür gedacht, im Netz verfügbare kopierschutzfreie Videos in gängigen Video-Formaten auf dem Computer der Nutzer zu speichern und anderweitig verwendbar zu machen.

Auch die neue Software MovieJack 7 folgt diesem Produktmuster. Das Programm erlaubt es, Videos zu konvertieren und somit auf Handys, Spielkonsolen oder MP3-Playern zu nutzen oder auf eine CD oder DVD brennen. In diesem Sinne ist MovieJack 7 ein Nachfolger der früheren MovieJack-Programme, die das Konvertieren der DVD-Inhalte erlaubten.

Noch vor wenigen Jahren war es nämlich so, dass man in Deutschland zu privaten Zwecken DVDs trotz Kopierschutz vervielfältigen durfte. Dazu eignete sich die SAD-Software MovieJack hervorragend. Mit ihr ließ sich der Kopierschutz aushebeln, so dass man problemlos ein paar hochwertige Sicherheitskopien für Eigenbedarf machen durfte.

Seitdem solches Vorgehen urheberrechtlich auch in Deutschland verboten ist, musste MovieJack eine neue Marktnische suchen. Diese hat er als Video-Converter-Software offenbar gefunden. Für Verbraucher lohnt sich der MovieJack 7 jedoch kaum. Der Grund dafür ist denkbar einfach: Mittlerweile kann man im Internet problemlos kostenlose Software zum Video-Konvertieren und CD-Brennen finden. Somit ist es überflüssig, 30 Euro für MovieJack 7 auszugeben.

Wer es trotzdem haben will, dem sei empfohlen, zunächst einmal eine kostenlose Demo-Version zu probieren, die während einer Woche zur Verfügung steht. Ansonsten macht es Sinn, die Gratis-Software Freemake Video Converter sowie das ebenfalls kostenlose Brennprogramm VidCoder auszuprobieren, die genauso wie MovieJack 7 das Vervielfältigen kopierschutzfreier Inhalte erlauben.

Quelle: chip.de

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