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Motorola Milestone 2 mit Android 2.2 und ausziehbarer Tastatur

Mit dem Milestone 2 präsentiert Motorola den viel versprechenden Nachfolger des Smartphones, das Motorola aus seiner Handykrise geholt. Mit dem Milestone hat Motorola den Smartphone-Sektor spät aber erfolgreich für sich erschlossen, Damit ist das Unternehmen von der eigentlichen Linie, nämlich simple Handys mit schickem Aussehen ins Rennen zu schicken, abgewichen.

Natürlich sieht das Handy sehr gut aus ist aber nicht gerade der schlankeste Zeitgenosse. Aber das neue Milestone 2 kann vor allen Dingen durch seine inneren Werte punkten. So hat man die Taktrate auf 1 Gigahertz und den Arbeitspeicher auf 512 Megabyte aufgestockt. Es gibt nach wie vor eine vollständige, ausziehbare Tastatur, die sehr robust zu sein scheint.

Ein besonderes Feature ist die WiFi Hotspot Konnektivität des Gerätes. Über ein W-Lan können sich bis zu fünf Geräte mit dem Telefon verbinden. Das geht von Computern bis zu Spielkonsolen. So lassen sich am Computer zum Beispiel SMS tippen oder auf das Telefonbuch zugreifen. Für SMS-Vieltipper äußerst praktisch.

Das Google-Betriebssystem Android 2.2 hüllt sich hier in der Motorola-eigenen Hülle Motoblur. Für Menschen, die in ihren sozialen Netzwerken sehr aktiv sind, ist das sehr nützlich, denn Nachrichten und Status-Updates landen immer auf dem Homescreen. Damit ist ein schneller Zugriff möglich.

Gleichzeitig kann man über Motoblur digitale Sicherungen des Handys erstellen. Sollte das Handy mal abhanden kommen, lässt es sich auch per Motoblur Aktivität über das Internet wieder finden. Und wer sicher gehen will, kann es aus der Ferne auch komplett Löschen, so dass Fremde nicht auf private Dateien zugreifen kann.

Dafür nimmt das Motoblur auch wertvollen Speicherplatz und Arbeitspeicher ein. Wenn das Handy also an der einen oder anderen Stelle lahmt, dann liegt es daran. Einfach Ausschalten geht auch nicht und jegliche Aktualisierungen laufen über Motoblur. So bringt die Software sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich.

Auch die eingearbeitete Kamera ist nicht gerade eine der Stärken. Trotz eingebautem Blitz und fünf Megapixel können die Bilder des Handys nicht überzeugen. Deswegen sollte man sich bei dem Wunsch nach guten Bildern überlegen, sich nicht auf das Milestone 2 zu verlassen, sondern eine separate Kamera mit sich zu führen.

Auf den Akku, der fast täglich aufgeladen muss, muss man nicht näher eingehen, denn bisher schafft es kein Hersteller eines Smartphones, die Akkulaufzeiten lang zu halten. Insofern ist das Milestone 2 von Motorola nach wie vor ein guter Kauf und mit Preisen um die 450 Euro auch ein gute Investition, wenn man ein Handy mit Tastatur haben möchte.

Bild: Motorola

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