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Skype Trojaner: So können Sie sich schützen

Unbekannte Links sollte man ja sowieso nicht anklicken. Dennoch kommt es ab und zu vor, dass man auf eine Internetseite gelockt wird, die dann einen Trojaner auf den eigenen Computer einspeist. Derzeit scheint Skype ein beliebter Ort zu sein, um solche Virensoftware zu platzieren. Doch jeder kann sich schützen. Am besten ist es, unbekannte Links erst gar nicht zu klicken, dann schafft es der Skype Trojaner auch gar nicht auf den heimischen PC.

Aber die Verbreiter dieses Trojaners setzen auf die Neugier der User. Sie verschicken Nachrichten wie "Hallo, sag sal ehrlich, sind das deine Fotos?". Vor allem Mädchen schrecken dann auf, weil sie befürchten, irgendjemand hätte deren Köpfe auf nackte Körper gesetzt und verbreitet. Der Trick ist so perfide, weil die Nachricht oft auch noch angeblich von einem Skype-Kontakt kommt. Darunter ist dann ein Link, der auf Google verweist. Und nicht wenige schauen dann tatsächlich nach, ob dort Fotos von einem selbst hinterlegt sind.

Doch dahinter verbirgt sich lediglich der Trojaner "Trojan.Win32.Jorik.Nrgbot.dnd". Die getarnte Website infiziert von Windows betriebene PC mit dem Virus. Nun wird man selbst zum Verteiler von Viren, die eigenen Freunde und Kontakte werden regelmäßig beliefert. User von Mac und Linus können sich den Virus zwar auch einhandeln, aber auf diesen Systemen kann er nicht aktiv werden.

Das Magazin STERN rät nun, das eigene Skype-Passwort zu ändern, sollte man in die Falle getappt sein. Anschließend kann dann unter Optionen der Punkt "Erweitere Einstellungen" geändert werden. Der User findet dort eine Auflistung aller Programme, die auf das eigene Skype-Konto zugreifen können. Alle, die nicht zugreifen dürfen, können dann deaktiviert werden. Um den Trojaner endgültig los zu werden, sollte man sich das Virenprogramm Malwarebyte besorgen. Damit wird man den Virus dann los und ist sicher beim nächsten Mal vorsichtiger.

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