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Mobile World Congress 2010: Handys können demnächst alles

Handys werden immer mehr zu Kommunikationszentralen. Das ergab der Mobile World Congress 2010, der vom 15. bis zum 18. Februar in Barcelona stattfand. Die Mobiltelefone werden immer leistungsstärker und würden bald Notebooks und Computer überflüssig machen. Smartphones seien nach wie vor der Renner.

Weil Smartphones über ein größeres Display und einen schnelleren Zugang ins mobile Internet verfügen, als normale Standardhandys, würden sie geeigneter für elektronische Kommunikation sein, hieß es im Rahmen des Kongresses in Barcelona laut der Nachrichtenagentur tmn. Andy Rubin von Google erwartet, dass es in Zukunft Handys mit Prozessoren von zwei Gigahertz geben wird. Das sei dann mehr als in einem Laptop. Ein Gigahertz sei schon normal für Smartphones.

E-Mails, Chatten, ein schneller Blick ins Internet, soziale Netzwerke – in Zukunft braucht es also kein Notebook mehr, um ständig online zu sein. Ein Smartphone werde völlig ausreichen. Laut dem IT-Branchenverband Bitkom werde deswegen der Verkauf von Smartphones in Deutschland um krasse 47 Prozent steigen. 8,2 Millionen Geräte sollen in diesem Jahr abgesetzt werden, lautet die Prognose.

Da ziehen die IT-Riesen natürlich mit und legen ein Hauptaugenmerk auf das Mobiltelefon. Microsoft wird in diesem Jahr sein Handy-Betriebssystem Windows Phone 7 Series vorstellen. Es soll laut tmn viel anwenderfreundlicher sein als der Vorgänger Windows Mobile 6,5. Ewig-Nachzügler Google dagegen arbeitet am Handybetriebssystem Android. Inzwischen gäbe es 27 Handymodelle in 59 Ländern, die mit Android arbeiten, sagt Andy Rubin von Google. Smartphone - das Notebook der Zukunft, das ergab der Mobile World Congress 2010 in Barcelona.

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