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Mobbing-Seite Isharegossip durch Bundesprüfstelle von Suchmaschinenen entfernt

In den letzten Wochen und Monaten hatte die Mobbing-Seite Isharegossip im Internet zu mehr und mehr Ärger und Problemen geführt – nun sorgte ein Beschluss der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien dafür, dass das Portal über die gängigen Suchmaschinen nicht mehr auffindbar ist. Nun hat man es zwar nicht mit einer Blockierung der Domain zu tun, aber die Seite ist nicht mehr so leicht ausfindig zu machen wie zuvor.

Dafür wurde Isharegossip durch einen Vorstoß von Familienministerin Kristina Schröder zunächst auf den Index gesetzt. Dieser wird den Betreiber von Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Co regelmäßig übertragen, diese aber müssen dann auf freiwilliger Basis entscheiden, ob sie besagte Angebote aus ihrem Such-Index heraus nehmen. Dies ist nun offenbar im Fall von Isharegossip gelungen.

Bereits am gestrigen Tag war die Seite durch eine einfache Suche nicht mehr zu finden – freilich lässt sie sich auch weiterhin direkt ansteuern. Aber für das Ministerium dürfte dies ein entscheidender Erfolg sein, immer mehr war Isharegossip in der Vergangenheit in die Schlagzeilen gekommen. Durch öffentliche Hetztiraden und Beleidigungen war die Seite in Schlagzeilen gekommen, vor ein paar Wochen führten Ereignisse in Berlin sogar zu einer Schlägerei, die für einen 17-Jährigen im Krankenhaus endete.

Wie Welt.de berichtet, hätte in einem ersten Schritt sieben Suchmaschinenbetreiben dem Ansinnen der Bundesprüfstelle entsprochen. Durch die Indexierung wird das Portal nun auch durch automatische Jugendschutzfilter gesperrt, sofern man diese auf einem Computer laufen lässt. Wie effektiv jedoch das Verbannen der Mobbing-Seite aus den Suchmaschinen ist, das muss erst noch abgewartet werden.

Bild: Sarah G(Flickr), YouTube

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