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Mini-Klone: Twinkind druckt 3D-Figuren

Twinkind scannt Menschen und druckt sie im 3D-Format aus. Die Hamburger Firma nutzt neueste Technik um ihre Mini-Klone auszudrucken.

Mini-Klone - wie geht das?

Unter Verwendung von hochmodernen 3D-Scannern wird erst das Bild der entsprechenden Person gescannt und danach kann das Abbild derselbigen als Modell-Figur gedruckt werden. Die 3D-Drucker erschaffen maßstabsgetreue, farbige Figuren. Ob das nicht was sein könnte für Omas Setzkasten?

Die Idee ist gar nicht so neu: In Japan gibt es das "Omote3D_blank" und dieses war das erste 3D-Fotostudio weltweit. Twinkind sind aber mit besserer Technik ausgestattet und der 3D-Figurendruck wird auf ein viel höheres Niveau gehoben. So realistisch und detailgetreu wie die 3D-Drucke der Hamburger sind die japanischen Figuren nämlich nicht.

Um einen Mini-Klon von sich anfertigen zu lassen, muss man auf jeden Fall persönlich ins Studio von Twinkind nach Hamburg reisen. In ihrem Studio befindet sich eine 3D-Scan-Apparatur, die sowohl Menschen, als auch Tiere in wenigen Sekunden aufnimmt. Über 50 Winkel werden dabei gespeichert und daraufhin von einem Computer als 3D-Modell berechnet.

In dem 3D-Farbdruck-Verfahren werden die Modelle aus vielen Polymer-Gips-Schichten gedruckt. Das wiegt ziemlich viel, soll sich aber genau deshalb besonders hochwertig anfühlen. Gedruckt wird aber nicht sofort - je nach Auslastug liegen die Lieferzeiten bei zwei bis fünf Wochen. Ein Nachdruck ist kein Problem. Ist die Scan-Kopie noch vorhanden, kann jederzeit auch ohne die Anreise des Klienten für weitere Mini-Klone gesorgt werden.

So eine 3D-Fotografie ist aber nicht ganz billig: Die kleinste Figur die Twinkind anbietet, ist ungefähr 15 cm hoch und kostet 225 Euro. Die größte angebotene Klon-Version ist 35 cm lang und hier werden satte 1290 Euro berechnet. Also vielleicht doch nichts für Omas Setzkasten...

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