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Millionen Filmfreaks sauer: kino.to geschlossen

Viele Millionen Filmfreunde und Serienfans in Deutschland verzweifeln gerade, denn die Polizei hat die Domain kino.to geschlossen. Dort wurden illegal die neuesten Blockbuster zum Anschauen bereit gestellt. Doch jetzt ist Schluss damit, die Seite ist vom Netz genommen wurden. User brauchen sich wenig Sorgen zu machen, dass sie belangt werden.

Die Staatsanwaltschaft Dresden ist für das Ende von kino.to verantwortlich. Vor einigen Monaten hatte die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) eine Anzeige gegen den kino-to Betreiber Dirk D. aus Leipzig gestellt, die wurde dann verfolgt. Es fanden Razzien in Deutschland, Spanien und Frankreich statt.

Insgesamt 13 Personen wurden festgenommen. Eine Spezialeinheit der sächsischen Landespolizei führte diese internationale Aktion, berichtet das Nachrichtenportal n-tv. In Deutschland durchsuchte die Polizei 20 Objekte. Ermittelt wurde wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur erwerbsmäßigen Begehung von Urheberrechtsverstößen.

Die kino.to-Macher sitzen also auf der Anklagebank, nun befürchten Millionen Nutzer, dass auch sie eine Strafe erwartet. Medienjuristen jedoch meinen, dass die GVU nur die großen Fische im Visier habe. Außerdem würden Server normalerweise IP-Adressen nicht speichern. Lediglich, wer in den letzten Tagen per kino.to eine Streaming-Kopie für seinen Rechner anlegte, muss eventuell mit einem Bußgeld von etwa 100 Euro und einer Abmahnung rechnen.

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